Broker test 2016

Maklertest 2016

Internet-Broker: Handeln Sie Aktien bequem von zu Hause oder unterwegs. Sieger wurde Comdirect, gefolgt von Flatex und Onvista Bank. Die Statistik zum Maklertest 2016 Frage I: Wie viele Aufträge pro Jahr werden durchschnittlich von Kunden ausgeführt? Jährliche Brokerauswahl - Testsieger 2016 ist GKFX. Der Online-Broker, bei dem Banken Investoren sparen.

Einstufungen

Die Online-Banken sind die erste Adresse für Investoren.

In unserem exklusiven Online-Brokerranking finden Sie empfohlene Dienstleister mit einem breiten Produktspektrum und vorteilhaften Bedingungen. Beispiel: Bestellt ein Geschäftsstellenkunde der Bank Köln-Bonn Anteile mit einem Ankaufslimit von 5.000 EUR, wird eine Ankaufsgebühr von 57 EUR erhoben. Bei einer Einlage von 10.000 EUR in Form von Stückaktien ergibt sich eine jährliche Gebühr von über 21 EUR. Mit einem billigen Online-Broker dagegen muss der Investor keine Depotgebühren bezahlen.

Für die neuen Anteile würde er höchstens eine Ankaufsgebühr von fünf Cent zahlen. Einsparung: 73 EUR - in nur einem Jahr. Natürlich benötigt der Investor keine lokale Unterstützung, muss aber nicht befürchten, dass ihm ein Bankenberater statt der angestrebten Anteile einen eigenen Fond verkauft. Online-Broker sind in erster Linie an jene Kundinnen und Kunden gerichtet, die selbst bestimmen, wie sie ihr Kapital anlegten.

Der Handel mit Wertpapieren erfolgt überwiegend über das Netz. Die WirtschaftWoche hat in einem exklusivem Rating festgestellt, welche Online-Broker besonders vorteilhafte Bedingungen und eine Vielzahl von Handelschancen haben. Dabei standen nicht nur reine Wertpapierhandelsanbieter wie z. B. Flachex oder KapTrader im Fokus, sondern auch breite Direct Banks wie Comdirect und ING-DiBa sowie Online-Angebote von Bankfilialen wie Maxblue (Deutsche Bank) und dem Sparkassenbroker.

Comdirect Kunden erhalten eine breite Produktpalette und günstige Bedingungen. In der Postbank fällt jedoch eine Gebühr von 2,50 EUR für Limitänderungen oder -löschungen an, während es im Maxblue-Ableger der Deutschen Bank bis zu 4,90 EUR wären - die Kundenfreundlichkeit ist anders. Zusätzlich erhebt Comdirect drei Jahre nach Eröffnung des Depots 1,95 EUR pro Monat, wenn der Auftraggeber nicht mindestens zwei Geschäfte im Vierteljahr getätigt hat oder über ein Comdirect-Girokonto verfügte.

Lynx Broker ist der schlechteste Spieler in der Gesamtwertung. Lynx dagegen hat für die breite Kundenmasse nur sehr begrenzte Möglichkeiten des Handels. Der Kunde muss mindestens 4000 EUR Mindesteinzahlung einbringen. Realtime-Kurse stehen den Teilnehmern nur gegen Entgelt zur Verfügung, die Dokumente für Generalversammlungen sind nicht verfügbar. Auf dieser Seite können Sie alle Resultate nach Bedingungen, Angeboten, Service, Informationen und Zufriedenheit der Gäste einsehen.

Dabei wurden die Bedingungen (z.B. Depot- und Handelsgebühren) sowie die Produktpalette, d.h. handelbare Wertschriften und Handelschancen, mit jeweils 35% des Rankings besonders hoch gewichtet: Kann der Kunde mit regulären Tarifen einsparen? Bedingungen und Angebote wurden unmittelbar bei den Providern angefragt und bewertet. Die Onvista Bank hat sich im Bereich Bedingungen am besten behauptet.

Beispielsweise ist sie der einzige Provider im Test, der seinen Kundinnen und Kunden Sparmodelle für Indexfonds (ETFs) ohne Auftragsgebühren anbietet. Bei der Angebotsauswertung setzt sich die DAB-Aktie durch, über die der Kunde beispielsweise an allen inländischen Börsen und ausserbörslich gehandelt werden kann.

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