Beste Investitionen 2016

Die besten Investitionen im Jahr 2016

Es wird in Fonds und Aktien investiert. Das Beste, was Sie tun können, ist, insgesamt rund 100 Euro in Mühle, Maschine und Thermoskanne zu investieren. kann jedoch gewinnbringend investiert werden. Am Ende bleibt die Frage: Wo kann man am besten investieren? war Warren Buffett lange davon abgehalten, in Fluggesellschaften zu investieren.

Die besten Investitionen: Welche Investitionen sich wirklich auszahlen

Die Fed hat ihren Leitzinssatz erstmals seit knapp zehn Jahren wieder auf eine Bandbreite von 0,25 bis 0,5 Prozentpunkten anhebt. Die Ursache ist einfach: Die Zinsen in Europa bleiben tief. Für Investoren lautet die Frage: Wie lange wird das so bleiben?

Und wie soll das Lager 2016 eingerichtet werden? "Im Jahr 2016 sollten sich die Investoren auf die Liquiditätssituation konzentrieren", so Thomas Buckard von der Asset Management MPF AG in Wuppertal. Die Problematik: Die Zinssätze für die flexiblen Spareinlagen bleiben tief. Nach Angaben der FMH-Finanzberatung aus Frankfurt am Main liegen die Zinssätze für Tagesgelder aktuell bei durchschnittlich nur 0,5 Prozentpunkten.

Nach FMH sind für ein Termingeld mit einer Laufzeiten von drei Jahren (Stand Dez. 2015) Zinssätze von bis zu 1,6 Prozentpunkten möglich. FMH-Inhaber Max Herbst empfiehlt jedoch, nicht zu lange zu investieren. Der Niedrigzinszeitraum wird nicht für immer anhalten. Und: "Eine längerfristige Perspektive führt kaum zu höheren Zinsen", sagt Stephan Kühnlenz von der Warentest Stiftung.

Nach seiner Aussage sind bei einer Festgeldanlage mit einer Frist von fünf Jahren höchstens 1,9 Prozentpunkte möglich. Alternativ könnten auch so genannte Kombi-Angebote angeboten werden, bei denen der Gesamtbetrag festverzinslich ist, die Investoren aber wie bei Tagesgeldern 20 oder gar 50 Prozentpunkte im Voraus einfordern. Die Verzinsung ist mit 1,1 bzw. 1,3 Prozentpunkten für zwei Jahre garantier.

Das Timing wird 2016 an Bedeutung gewinnen, meint Stefan Kreuzkamp von Deutscher Vermögensverwaltung - denn es wird wohl ein turbulentes Jahr für Investoren. Er verrät: In den Industrieländern - zum Beispiel in Europa oder Japan - sind durchaus gute Erträge möglich. Trotzdem: "Investoren können kaum auf ein zweistelliges Wachstum im Jahr 2016 hoffen."

Im Jahr 2016 sind weitere Zinsanhebungen der US-Notenbank vorgesehen, sodass der USD nach Einschätzung von Fachleuten im nächsten Jahr noch fester werden wird. Investoren können allenfalls auf kurze Sicht davon profitabel sein - sie gehen ein großes Wagnis ein. Max Herbst weist darauf hin, dass hier ein Zahlungsausfallrisiko liegt. "Investoren sollten sich fragen: Warum sollte ein Unternehmer einem Investor in der Tiefzinsphase 4 bis 5 Prozentpunkte Zins anbieten, wenn er nur 1,4 Prozentpunkte für einen Bankkredit zahlt."

Dies ist nur vorstellbar, wenn das Untenehmen unbedingt Geldbedarf hat und keinen Bankkredit hat. "Solche Risiken sollten Investoren nicht eingehen", so Herbst. Allerdings hat Stefan Kreuzkamp hier wenig Chancen auf eine Rendite für die Anlegerschaft. "Ob die Zinssätze in Europa kontinuierlich ansteigen oder lange Zeit tief liegen werden, wie zum Beispiel in Japan, ist zurzeit unklar", sagt Niels Nauhauser, Leiter der Konsumentenzentrale Baden-Württemberg.

Vor dem Hintergrund der Unsicherheit über die Zinsentwicklung und die Aktienmärkte empfiehlt Nauhauser: "Der einzige Weg, dies zu erreichen, ist eine weltweite Streuung der Anlagen auf unterschiedliche Anlagen. Der Herbst empfiehlt den Sparenden, mehr Mut zu zeigen und sich statt auf das bewährte Sparkonto auf Gelder oder ETF zu verlassen. "Wer in den Dax anlegt, geht relativ wenig Risiken ein und kann eine solide Verzinsung erwarten", so der Finanzfachmann.

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