Vergleich Bausparkassen 2015

Bausparkassenvergleich 2015

Zum dritten Mal in Folge wurde ein umfassender Bausparkassenvergleich durchgeführt. Die Ausgaben stiegen im Vergleich zu 2014 um 2,4 Prozent. 2015 war der Auslandsbeitrag der Wachstumstreiber: Jahresbilanzvergleich der Bausparkassen 2015. application/pdf Symbol bausparbilanztabellen_2015.pdf.

der Baufinanzierung verzichtet nie auf einen persönlichen Vergleich. 50 /2015. November 2015. SPESEN BEIM BAUSPARVERTRAG.

Investition und Steuern 2015: Ertragssicherung in der Tiefzinsphase - Karl H. Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Diese Standardwerke sind ein unentbehrlicher Leitfaden für die Prüfung Ihres Investmentportfolios, ganz nach dem Motto: "Vermögens-Optimierung, Steueroptimierung". Im Mittelpunkt aller Kapiteln stehen daher der Aufbau von Aktiva sowie die Sicherstellung und der konsequente Aufbau von Einsparungen. Weitere Themenschwerpunkte sind Investitionen in Kunstwerke, Nachhaltigkeitsaspekte und die "Ausrichtung von Portfolien in Krisenzeiten und Deflationsgefahren".

21.01.2015 - Bausparkassen fördern österreichischen Wohnungsbau mit 2,4 Mrd. Euro Finanzierungsleistungen

Auf ein zufrieden stellendes Jahr 2014 können die Österreichischen Bausparkassen zurückblicken: Trotz schwieriger konjunktureller Bedingungen ist das zur Finanzierung des Wohnungsbaus bereitgestellte Volumen leicht gestiegen. Bei einer Gesamtfinanzierung von 2.406 Mio. EUR haben die Kreditnehmer im Jahr 2014 1,1 Prozentpunkte mehr Mittel erhalten als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs.

"Durch die Argumente Sicherheiten, Langfristigkeit und die freie Zinsschranke von 6 Prozentpunkten konnte sich die Bausparenfinanzierung auch in einem von äußerst niedrigem Zinssatz gekennzeichneten Wettbewerbsumfeld behaupten", sagte Manfred Url, Geschäftsführer der Österreichischen Bausparkassen und heutiger Vorstandsvorsitzender der Bausparkassen, bei der Vorstellung des Jahresberichts.

Das verteilte Baufinanzierungsvolumen würde nicht nur den Abnehmern, sondern auch dem heimischen Wohnungsbau nützen. "Vor allem in konjunkturell schwachen Phasen sind die Finanzmittel der Bausparkassen ein gern gesehener Antrieb für die Baubranche und bieten dem Neubau dringenden Wohnraum", unterstreicht der Minister. In der Sparte Bausparen führte die anhaltend hohe Bausparnachfrage zu 907.503 Neuverträgen, die leicht unter den Werten des Vorjahres (-3,1 Prozent) lagen.

In Anbetracht der historischen geringen Sparrate und der abnehmenden Investitionsbereitschaft der österreichischen Bevölkerung sehen die Bausparkassen dieses Ergebnis trotzdem als gelungen an. Bei den aktuellen Befragungen belegt die Bausparkasse mit 38% die Spitzenposition bei der Beliebtheit der Ersparnisform.

"Die Sparfreudigkeit nimmt zwar allgemein ab, aber Bausparer punkten mit Zuverlässigkeit und der Landesbausparprämie, die für eine ansprechende Verzinsung sorgt", begründet er das große Interesse der Bürger am Bau. Während die Sparguthaben seit 2009 zurückgehen, verzeichneten die Bausparkassen in Österreich ein stetiges Wachstum der Einlagen.

Das Bauspareinlagenvolumen erreichte zum Jahresende mit 20.665 Mio. seinen bisher höchsten Wert und übertraf das hervorragende Vorjahresergebnis um 1,6 Prozentpunkte. In Summe wurden im vergangenen Jahr 5.033.013 Bausparkassenkonten geführt, was den Marktdurchdringungsgrad von 62% belegt. Die Kredite blieben auf dem hohen Vorjahresniveau und lagen zum 31.12. 2014 bei 19.006 Mio. ? (-0,4 Prozent).

Der staatliche Bausparbeitrag, den die Bausparer als Ansporn für ihre Ersparnisse bekommen, blieb im Jahr 2014 mit 53 Mio. Euro unverändert. Nimmt man die Höhe des Zuschusses in Beziehung zur angestoßenen Finanzierung von 2.406 Mio. , so lässt sich der starke Multiplikator-Effekt des Sparens am Bau erkennen. "Der Finanzbedarf, den die Bausparkassen dem heimischen Wohnungsbau zur Verfuegung stellen, betraegt nun das 45-fache der staatlichen Praemie.

Somit ist die Bausparkasse ganz klar die effektivste Art der Wohnbauförderung", sagt sie. Seit der Gründung des österreichischen Bausparsektors vor 89 Jahren wurden rund 1,5 Mio. Wohnungen von den Bausparkassen kofinanziert. Bei der Gewährung von Zweckkrediten, die für Investitionsvorhaben in den Bereichen Wohnung, Betreuung und Ausbildung vorgesehen sind, wirkt sich der wichtige Wirtschaftsfaktor der Bausparkasse mehrfache aus.

Der Staatsausgaben für die Sparprämie werden sofort in den Staatshaushalt in Steuer- und Abgabenform zurückgeführt. Zugleich gibt die Finanzierung durch die Bausparkassen der österreichischen Volkswirtschaft einen wichtigen Impuls und damit die Sicherung von Tausenden von Arbeitsplätzen in den österreichischen Klein- und Mittelunternehmen. Ein zentrales Thema für die Zukunft ist die Entwicklung bezahlbarer Wohnungen, die seit je her das Hauptziel des Sparens in der Bausparkasse ist.

Die Bausparkasse bietet langfristig kalkulierbare und verzinsliche Kredite für den Wohnungsbau und unterstützt zugleich die Eigenverantwortung durch den Kauf von Wohnimmobilien. Vor allem Österreich liegt in Europa mit einer Eigentümerquote von 52% zurück (63%) - das Sparen als kostengünstigste Art der Wohnungsbauförderung wird daher immer wichtiger. Auch die Förderung der energetischen Gebäudesanierung durch den Bund hat der Wirtschaft einen erfreulichen Impuls gegeben und im Jahr 2014 rund 570 Mio. an Investitionsmitteln ausgelöst.

In der bewährten Weise haben die Österreichischen Bausparkassen die Bearbeitung von 16.500 Förderanträgen abgewickelt. Durch die langjährige Anerkennung und den damit verbundenen Beitrag zum Umweltschutz soll der "Sanierungscheck" auch im Jahr 2015 Impulse für die thermische Erneuerung geben. Der Antrag wurde wie beim Reorganisationsscheck über die vier Österreichischen Bausparkassen gestellt, die diese wirtschaftliche Maßnahme der Regierung als zuverlässige Ansprechpartner mittragen.

In 2014 wurde dafür ein Betrag von 10 Mio. zur Finanzierung bereitgestellt, in diesem Jahr wird die Kampagne mit 20 Mio. Euro fortgeführt. Trotz verhaltener Konjunkturprognosen sind die Bausparkassen für das Jahr 2015 optimistisch: "Wir haben ein funktionsfähiges und über Jahrzehnte bewährtes und vielfach bewährtes Businessmodell.

Bauparen ist mehr denn je die richtige Lösung für die Anforderungen im heimischen Wohnungsbau", ist die Firma Ulm zuversichtlich.

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