Fonds Ausschüttung

Fund-Vertrieb

Aus der Gesamtperformance des Fonds finanzierte Ausschüttungen. Investmentfonds mit Ausschüttungs- oder Wiederanlagefonds? Entgegen der Ausschüttungspolitik des Verkaufsprospektes erfolgt keine Ausschüttung. Bei der Ausschüttung handelt es sich um einen Prozess, bei dem ein Teil des erwirtschafteten Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

Dividende |

Anlagefonds offerieren in der regel eine Jahresausschüttung, die innerhalb von vier Monaten nach Ende des Fondsbuchhaltungsjahres vorzunehmen ist. Im Falle ausschüttender Anlagefonds sind dies in der Regel gewöhnliche und ggf. ausserordentliche Einnahmen sowie die auf die ausgeschütteten Einkünfte entfallende Kapitalertragsteuer (KESt) des Fonds. Die laufenden Einnahmen beinhalten die Dividende und/oder den Zins, die ausserordentlichen Einnahmen die Erlöse aus dem Verkauf von Anleihen.

Um diesen Auszahlungsbetrag wird der Berechnungswert eines Sondervermögens am Tag der Ausschüttung ("Ex-Tag") gekürzt. Der Betrag der Ausschüttung wird jährlich von der Investmentgesellschaft festgesetzt und kann prinzipiell auch aus der Sache des Sondervermögens abgeleitet werden. Der Betrag der Ausschüttung gibt keine Auskunft über die Güte eines Fonds oder dessen Verwaltung.

Festverzinsliche Fonds - Investoren

Ein fixer prozentualer Anteil basierend auf dem Nettoinventarwert der Ausschüttungsanteilklasse eines Fonds wird zu einem festen Zeitpunkt monatsweise, quartalsweise oder halbjährlich ausbezahlt. Wird eine Ausschüttung von 5 Prozentpunkten pro Jahr quartalsweise festgesetzt, so würden am Ende eines jeden Quartales 1,25 Prozentpunkte des dann gültigen Nettoinventarwertes ausbezahlt. Der Fonds wächst um ein weiteres Jahr.

Mit Quartalsausschüttungen von 1,25 prozentual steigt das investierte Kapital in den 12-Monatszeiträumen von 1.000 auf 1.067,49 EUR. Zusätzlich werden 52,78 EUR ausbezahlt. Sie ist nicht die eigentliche Performance eines Fonds und lässt keine Schlüsse auf zukünftige Erträge zu.

Ausschüttende Fonds - Fonds mit Gewinnverteilung

Bei den ausschüttenden Fonds handelt es sich um Anlagefonds, die ihren Gewinn in der Regel einmal jährlich an die Aktionäre auszahlen. Der Auszahlungsbetrag wird am Tag der Ausschüttung dem Fondsvermögen entzogen. Bei einer Ausschüttung kommt es daher zu einem Kursrückgang des Fonds. Der Aktionär kann über die Ausschüttung entscheiden. Sie können zum Beispiel auch in andere Vorhaben mit dem Vertrieb einsteigen.

Die Ausschüttungen werden wie folgt differenziert: Die ausschüttenden Fonds ermöglichen den Investoren einen vorhersehbaren Zusatzertrag. Investoren legen ihr Kapital in einen Fonds an und werden dafür ausbezahlt. Allerdings wird das Aktienkapital der Investoren stets aufrechterhalten. Hierfür eignen sich Portfolios, die in Dividendentitel und Obligationen mit hohem Kupon anlegten.

Mehr und mehr Fondsunternehmen offerieren auch für private Kapitalanleger ein Portfolio, das eine fixe Ausschüttung verspricht. Wer regelmässig einen Teil seines Anlagevermögens veräussern will, kann die ausschüttenden Mittel verwenden, ohne den Wert seines Anlagevermögens zu mindern. Die ausschüttenden Fonds sind daher ideal für sicherheitsbewusste Anlegern, die im Pensionsalter zusätzliche Einkünfte erzielen wollen.

Die Festausschüttungen sind ebenfalls ein ausgezeichneter Schulungszuschuss oder eine Stütze für die Lebenshaltung privater Investoren. Was sind die Vorteile der Mittelverteilung? Langfristige Investoren sollten einige wenige Aspekte berücksichtigen. In der Reinvestitionsform werden weitere Investmentfondsanteile aus der Ausschüttung erworben. Die Gelder verbleiben somit im Fonds und das Fondsvermögen steigt durch den Zinseszinseffekt.

Unglücklicherweise haben Ausschüttungen diesen Vorzug nicht. Die Verteilung von Mitteln hat z.B. folgende Nachteile: Investoren müssen unsichere Wagnisse einstecken.

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