Etf Empfehlung 2017

Etf-Empfehlung 2017

In den Fonds werden Milliarden Euro Anlegergelder investiert (Stand Juli 2017). Nicht empfehlenswert: ING-DiBa's ETF-Sparpläne. Neue Besteuerungsverfahren; Meine Empfehlung; ETF Taxes - Der Abschluss.

Allerdings sind in Deutschland neun neue Produkte als ETFs erhältlich.

Mehr und mehr ETFs sind zu kostspielig.

Widersprüchlich: Die Kurse für Indexinvestitionen sinken, und einige Provider in Europa werden aufgeben. Trotzdem gibt es immer mehr Waren. Für Investoren sind einige Eckdaten zu nennen. Der Informationsdienstleister Thomson Reuters Lipper hat sich kürzlich gefragt, ob es in Europa eine "Todesliste" für Exchange Traded Funds (ETF) gibt. ETFs sind ein reines Großunternehmen, und bekannte Provider wie die Nr. 2 aus den USA, Vanguard, behaupten, dass ein ETF, der weniger als 100 Millionen Euro verwaltet, keine Existenzberechtigung hat, weil er für seinen Provider auf lange Sicht nicht rentabel ist.

Trotzdem werden in Europa nahezu monatlich neue ETFs aufgesetzt. Es gibt Erläuterungen für dieses Paradox - und wie man es auch sieht, der Investor ist da. An diesem " Pool-ähnlichen " Fahrzeug können sich Investoren an der Wertpapierbörse beteiligen. Diese Aktie entwickelte sich nahezu kongruent zum SMI.

Glücklicherweise bekommen die meisten Investoren diese Art von ETFs auch von ihrer Hausbank. Aus Sicherheitsgründen lohnt es sich jedoch, den Bankenberater nach zwei Faktoren beim Erwerb von Fondsanteilen zu fragen: der AuM (Assets Under Management) und der TER (Total Expense Ratio). Wenn der ETF zu gering oder zu kostspielig ist, sollten Investoren sich schlichtweg dagegen wehren, die Anteile zu erwerben und an ihrem Geld festhalten, bis der Bankenberater einen verbesserten und billigeren Antrag macht.

Ist ein ETF zu gering, ist er für den Investor nicht nur wegen des Verlustrisikos ungünstig. Die Aktien kleinerer ETFs an der Wertpapierbörse werden oft nicht liquide gehandelt, d.h. die Investoren erhalten aufgrund des geringen Angebots und der geringen Nachfragesituation beim Kauf und Verkauf schwache Preise.

Problematisch ist, dass viel zu wenige Investoren nach AuM und TER nachfragen. Thomson Reuters Lipper hat in Europa knapp 2200 ETFs und 1241 sind an der SIX Swiss Exchange börsenkotiert. Die Thomson Reuters Lipper wollte in ihrer Ermittlung nicht ungerecht gegenüber jenen ETFs sein, die einfach zu gering sind, weil sie noch nicht lange auf dem Aktienmarkt sind.

Zur Deckung der Tatsache, dass einige Produktanbieter zu kleine ETFs quersubventioniert haben, weil sie ihre Produktpalette komplett erhalten wollen, wurde die Ausübung auch mit einem Limit von 50 Millionen Euro durchgeführt - 249 ETFs waren über drei Jahre hinweg ständig zu gering.

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