Dividende

Gewinnanteil

Die Ausschüttungspolitik von GF ist ertragsorientiert. Auf dieser Seite finden Sie die Dividendenseite für die Implenia-Aktie. Inwieweit war die Dividende in den Vorjahren hoch und wann wurde sie ausgezahlt? Über die Zahlung einer Dividende entscheidet die Hauptversammlung der UNIQA Insurance Group AG. Die beiden börsennotierten HORNBACH-Gesellschaften haben in der Vergangenheit stets Dividenden gezahlt, zumindest auf dem Niveau des Vorjahres.

Dividende der Gesellschaft und des Konzerns Termine der ordentlichen Generalversammlung

Eine Dividende ist der Finanzteil des entsprechenden Ergebnisses einer börsenkotierten Gesellschaft, der an die entsprechenden Anteilseigner ausgeschüttet wird. Die korrespondierende Aktie wird als Dividende ausgewiesen. In den Dividendenkalendern sind alle dividendenberechtigten Titel aus dem In- und Ausland aufgeführt. Darüber hinaus sind die Termine der Hauptversammlungen aller Kapitalgesellschaften im Ausschüttungskalender aufgeführt.

Eine Jahreshauptversammlung einer Gesellschaft wird zumindest einmal im Jahr abgehalten. Die Generalversammlung wird unter anderem über die Dividendenausschüttung diskutieren. Die Geschäftsführung der Gesellschaft beantragt der Generalversammlung eine Dividendenausschüttung, über die die stimmberechtigten Aktionärinnen und Aktionäre abstimmen können. Die Beschlussfassung über den Gewinnverwendungsvorschlag erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit in der Generalversammlung.

Während für die deutschen Gesellschaften in der Regel einmal im Jahr eine Höchstdividende gezahlt wird, sind für amerikanische Gesellschaften vierteljährliche Dividenden üblich. Ausserordentliche Generalversammlungen werden zu besonderen Gelegenheiten, wie z.B. einer anstehenden Akquisition, anberaumt und sind nicht im Generalversammlungs- und Ausschüttungskalender aufgeführt. Im Hauptversammlungs- und Dividendensammelkalender können Sie im Feld "Dividendensuche" nach den Daten der vergangenen Hauptversammlung oder den zuletzt gezahlten Dividenden einer Gesellschaft recherchieren, indem Sie den Firmennamen oder die WKN oder ISIN einer Gesellschaft eintragen.

Anschließend wird Ihnen eine Auflistung aller Kapitalgesellschaften zugesandt, die innerhalb des ausgewählten Zeitraums einen Termin für die Hauptversammlung festgelegt oder die Auszahlung einer Dividende bekannt gegeben haben.

Bewertungsgrundlage

Den Aktionären steht in der Regel eine Beteiligung zu. Bei der Dividende handelt es sich um den Teil des Nettogewinns, den eine AG an ihre Anteilseigner ausbezahlt. Die Dividende wird auch als "Zinsen auf Aktien" bezeichne. Der Gesetzgeber verlangt von einer AG, 5% des Bilanzgewinns in die allgemeinen Rücklagen einzustellen, sofern diese noch nicht 20% des eingezahlten Grundkapitals ausmachen.

Darüber hinaus gibt es weitere rechtliche und unternehmensspezifische Bestimmungen, die regeln, was mit dem Jahresüberschuss geschieht. Das reduziert die Berechnungsgrundlage für die Dividende, verstärkt aber die Eigenkapitalbasis. Die Dividende wird darüber hinaus nicht in dem Jahr ausgezahlt, in dem der Bilanzgewinn erzielt wurde, sondern erst kurz nach der Hauptversammlung im Folgejahr.

Der Ausschüttungsbetrag darf erst nach der Eintragung nach Maßgabe von Recht und Satzung festgelegt werden. Der Vorstand kann dann der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung vorschlagen. Der Ausweis der Dividende erfolgt in Schweizerfranken oder in der Nennwährung der Aktien und betrifft immer eine Stückaktie. Der ausgezahlte Dividendenbetrag ist vom Gesellschafter als Ertrag zu besteuern.

Hinzu kommt die Quellensteuer, weshalb wir von Bruttodividenden (vor Quellensteuerabzug) und Nettodividenden (nach Quellensteuerabzug) sprechen. Der zu versteuernde Gewinn wird um die Bruttodividende bei der Gewinnausschüttung erhoeht. Wenn beispielsweise 200 Titel im Besitz sind und die Hauptversammlung eine Dividende von CHF 2.50 beschließt, resultiert daraus eine Bruttodividende von CHF 500. Die Quellensteuer von CHF 175 wird vor der Zahlung einbehalten, kann aber mit der Steuerklärung erstattet werden.

Das Management bestimmt nach kaufmännischen Gesichtspunkten, welcher Teil des Gewinnes im Betrieb verbleibt. Sie hat eine Marge zwischen null und hundert vom Jahresüberschuss für die Dividendenausschüttung. Firmen mit einer niedrigen Ausschüttungsquote (Anteil der Dividende am Jahresüberschuss) oder ohne Dividende halten einen größeren Teil der Gewinne im eigenen Haus, zum Beispiel für die Bereiche F&E, Fertigung oder Markt.

Mittel- bis langfristig kann sich dies in Preiserhöhungen niederschlagen und damit den Anteilseigner indirekt ausgleichen. Die Gesellschaften streben eine höchstmögliche Konstanz der Ausschüttungspolitik an. Es wird angestrebt, eine Jahresdividende in der Größenordnung des Vorjahrs zu erreichen, und zwar ungeachtet des laufenden Geschäftsergebnisses. Das Recht zur Wahrnehmung von Mitgliedschafts- (z.B. Stimmrechte) und Eigentumsrechten (z.B. Dividenden) ist durch verschiedene Fristen genau festgelegt.

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