Banksparplan Riester

Riester-Sparplan

Die Riester-Sparpläne bieten Vorteile durch staatliche Zuschüsse und Steuerinformationen. An wen richtet sich ein Riester-Sparplan? Was sind die Vorteile eines Riester-Sparplans? Infos zum Produkt Riester Banksparplan. Von den vielen Riester-Produkten erscheint ein Riester-Banksparplan besonders kostengünstig und flexibel.

Sparplan - Hauptsparkasse eG

Vergangene Performance ist keine Zukunftsgarantie. Das kapitalgedeckte Kapital einschließlich seiner Einkünfte wird bei der Bedarfsermittlung für das ALG II bis zur Obergrenze nicht mitgerechnet. Ein Riester-Sparvertrag ist nur ein Bestandteil zur Abdeckung einer eventuell vorhandenen Vorsorgelücke. In der kooperativen Betreuung erarbeiten unsere Pensionsspezialisten gemeinsam mit Ihnen Ihren individuellen Beratungsbedarf - auf Wunsch auch bei Ihnen zu Haus.

Riester-Rente: So hat die Politik gute Aufträge geholt

Die unumstrittenste Variante des Riester-Sparens sind die Banksparpläne: Sicherheit, Berechenbarkeit und Erschwinglichkeit. Es ist eine Privatvorsorge notwendig. Sinnvoll ist die Unterstützung der staatlichen Vorsorge. Die rot-grüne Regierung hat deshalb zum Beispiel zu Beginn des Millenniums die Riester-Verträge mit Subventionen auf den Markt gebracht. Dafür wurden bisher mehr als 25 Mrd. EUR aufgewendet. Über die grundsätzliche Entscheidung für die Beförderung hinaus liegt jedoch ein merkwürdiger Zauber über dem Verhalten der Herrscher im Zusammenhang mit den Riester-Verträgen ihrer Väter.

Sie erlitt in den 16 Jahren, in denen es eine staatliche Altersversorgung gibt, mehrere Rückschläge: Die Schröder-Regierung startete zunächst mit einem nur graduellen Förderwachstum. Nachteile für die Kunden: Das Land hat Riester-Anbietern - die engen Verbindungen zwischen dem SPD-Kanzler und einem namhaften Finanzverkäufer haben hier wohl nicht schaden - ein lukratives Kommissionsmodell angeboten.

Für den Absatz waren insbesondere Riester-Fondsversicherungen interessant. Knapp vier Mio. solcher oft unnötigerweise teurer Kontrakte wurden im Laufe der Jahre auf die Rentensparer übertragen. Seit Ende 2016 hat eine Mischung aus niedrigen Zinsen und dem Unsinn der schwarz-roten Regierungskoalition auch die meisten Riester-Sparpläne zum Erliegen kommen lassen. Denn der Banksparplan war die für Sparende am einfachsten und praktischsten: Alle Sparbeträge verblieben von vornherein auf dem Kundenkonto.

Riester-Sparpläne konnten vor allem mit kleinen Genossenschaftsbanken oder Sparanstalten im westlichen Teil der Bundesrepublik abgeschlossen werden. Lediglich rund 800.000 von 16 Mio. Riester-Verträgen sind Bausparverträge. Dort, wo früher kirchliche Banken wie die Sparkasse für Gemeinde und Caritas in Paderborn mit der Sparkasse Gelsenkirchen und der Volksbank Gronau-Ahaus wetteiferten, gibt es jetzt nichts mehr.

Ende 2016 haben die drei Häuser den Verkauf der Riester-Sparpläne aufgegeben - und mit ihnen viele weitere. Aber warum muss dieses am unumstrittensten sein? Der Verzicht der Provider weist auf die Strategie hin: Neben den tiefen Zinssätzen ist das neue Produkt-Informationsblatt (PIB) dafür verantwortlich, dass sie den Banksparplan nicht weiterveräußern können, so einstimmig mehrere Volkswagenbanken, darunter auch die Volksbank Gronau-Ahaus, die zuvor ebenfalls von der Finanztipp vorgeschlagen wurde.

Die Beschwerden der Bank sind wahr, aber wie so oft ist die Sache etwas umständlicher. Die PIB soll den Sparerinnen und -ern zeigen, wie kostspielig und risikoreich ein Riester-Vertrag ist. Aber neue politische Regelungen werden von den Tausenden von Volkswagen- und 400 Sparbanken schon lange nicht mehr individuell durchgesetzt.

Kann eine Volksbank wie die in Gronau-Ahaus einen IT-Bedarf nicht selbst decken, setzt sie sich mit Fiducia & GAD IT, dem Inhouse-Dienstleister der Volkswagenbanken, in Verbindung. "Die kostenintensiven Vorgaben der einzelnen Kreditinstitute können wir daher aus ökonomischen Erwägungen nicht umsetzen", heisst es darin. Die Altersvorsorge ist also untergeordnet.

Schließlich sorgt die Zentralabteilung Informatik der Sparkassen für das nötige Kalkulationsprogramm. Die meisten Sparbanken verwenden sie jedoch nicht. Das Produktinformationsblatt muss bei einer Landesproduktinformationsstelle für die Altersvorsorge (PIA) eingereicht werden. So haben sich die Interessenvertreter der DSGV und der BVR geeinigt: "Die Produktinformationen zielen nicht darauf ab, eventuelle Gefahren (eines Riester- oder Rürup-Vertrages) zu begrenzen.

Weil mit einer solchen Aufstellung die Riesterangebote der Unternehmen, also der großen Versicherungen und Kapitalgesellschaften, siegen werden. Neben den kleinen Volkswagenbanken und Sparanstalten werden vor allem jene Kundinnen und Kunden verloren gehen, die sich noch nicht um die Alterssicherung kümmern - aber in der Historie der Riester-Förderung waren die Kundinnen und Kunden sowieso eine Seltenheit.

P.S.: Wer bereits einen Riester-Sparplan geschlossen hat, ist auf der Habenseite. Weil Altverträge unter alt (guten) Konditionen weiterlaufen. lch traue den Bänken nicht. Lieber stecke ich mein ganzes Vermögen in meinen Spind, verkaufe Land, Gold oder Anteile, als einen Vertrag für ein " Modell " und einen " Plan " zu unterschreiben.

Der Riester-Betrug ist gestorben und jeder kennt ihn. Die Versicherungswirtschaft würde dieses Angebot nur dann bundesweit vermarkten, wenn die Gewinnspannen für die Branche im Vergleich zu ihren eigenen "Produkten" ausreichen. Ich traue den Bänken kein bißchen.

Lieber stecke ich mein ganzes Vermögen in meinen Spind, verkaufe Land, Gold oder Anteile, als einen Vertrag für ein " Modell " und einen " Plan " zu unterschreiben. Robert-Redlich erwirbt Anteile?

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