Waldfonds

Forstfonds

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über Waldfonds, wie Sie Geld in diesem Bereich investieren können und was Sie bei Investitionen in Waldfonds beachten sollten. Eine Übersicht über alle derzeit verfügbaren Waldfonds und Informationen zu dieser Investition. Seither werden geschlossene Waldfonds dieser Art betrieben. Forstfonds versprechen solide Renditen mit ökologisch gutem Zweck. Die Initiatorin Bauminvest hat ihren zweiten Waldfonds aufgelegt.

Beschreibung ">editieren | | | Quelltext bearbeiten]>

Der Waldfonds ist ein Anlagefonds, der in die Vermögensklasse Forst anlegt. Mit einem Waldfonds wird das Geld in Wäldern angelegt. 1 ][2] Investitionen werden hauptsächlich in das Plantagenmanagement, d.h. in die Monokulturen einer Holzart (Eukalyptus, Kiefer, Teak etc.) getätigt. Waldfonds, die in die Wiederaufforstung von tropischen Mischwäldern oder die ressourcenschonende Nutzung fast originaler Tropenwälder investieren, sind ökologisch sinnvoll, aber wesentlich rarer.

Der Unterschied zwischen dem eingesetzten Vermögen und dem Erlös aus dem Verkauf von Holz ist die Verzinsung dieser Anlageform. So kann der FSC (Forest Stewardship Council) die Erfüllung der sozial-ökologischen Anforderungen überwachen. Der höchstmögliche Prozentsatz an natürlichen Waldrelikten oder natürlichen Waldzellen, also nicht bewirtschafteten Waldgebieten, hat ebenfalls einen maßgeblichen Einfluß auf die Artenvielfalt.

Forstfonds können in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt werden. Es gibt aber auch offen gestaltete Anlagefonds, Anleihen oder Aktien von Unternehmen. Waldfonds sind als Sachwerte in der Regel gegen Inflationsgefahren abgesichert. Investitionen in Wälder werden unter verschiedenen Marken wie "WaldInvest", "BaumInvest", "WaldSparBuch" oder "BaumSparVertrag" durchgeführt. Ort: Gründung des Unternehmens: Finanzierung. Heinz-Roger Dohms: Im Laubwald.

? José Carlos Garcia Salazar, Elliese Jayne Judge: Biodiversity Progress Report 2015/2016. FSC, eingesehen am31. Jänner 2018 (Biodiversitätsstudie von Fachleuten des "FSC" - Forest Stewardship Council on ForestFinance land in Panama 2016). Heinz-Roger Dohms: Waldinvestments: Geschäft mit Holzstock. Ort: Sammlung Warnentest (Hrsg.): Tests.

Was zeichnet Waldfonds aus?

Welche Merkmale haben Waldfonds? Kennzeichnend für den Waldfonds ist, dass das von den Investoren aufgenommene Geld für Investitionen in den Ankauf und die spätere Verwaltung von Waldgebieten verwendet wird. Das Verfahren einer Waldfondsinvestition ist in der Regel wie folgt: Das Unternehmen erwirbt zunächst Waldgebiete, auf denen Baum- oder Waldbestände angepflanzt sind oder teilweise bereits existieren.

Die ausgewachsenen Hölzer können dann nach einer Zeit von wenigstens zehn Jahren abgeholzt werden und das Brennholz wird heute als verhältnismäßig wertvoller Grundstoff wiederverkauft. Die Erträge des Waldfonds setzen sich somit aus der Summe der Anschaffungskosten und der Verwaltungskosten sowie dem Veräußerungserlös des Waldes zusammen. In dieser Hinsicht ist die Investition in Waldfonds auch eine klassische Rohstoffanlage.

Der größte Teil der Investitionen entfällt auf so genannten monokulturellen Anbau, d.h. auf die gleiche Baumart. Welche Vorzüge bietet die Investition in Waldfonds? Waldfonds bieten einige Vorzüge, die sich von anderen unterscheiden können: So ist beispielsweise der Werkstoff Wald zurzeit vergleichsweise gefragt. Neben der zunehmenden Verringerung der Waldfläche und der damit einhergehenden höheren Holznachfrage sprechen auch die steigenden Preise für Wald - und davon profitiert der Forstfonds und die Investoren.

Grundsätzlich müssen sie nur nach Deutschland blicken, wo es einen klaren Tendenz zum Bau von immer mehr privaten Ein- oder Zweifamilienhäusern aus Vollholz gibt. Doch nicht nur als Rohstoff für den Bau von Häusern ist das Material sehr begehrt, sondern auch als Grundlage für die Möbelherstellung, für die Papierproduktion und zunehmend auch als Energieträger.

Der von den meisten Waldfonds berechnete Ertrag ist nicht ganz so hoch, liegt aber zwischen fünf und zehn Prozent bei einer Betrachtung der in Deutschland gebotenen Waldbestände. Die Investition in Waldfonds birgt neben den Vorzügen auch Gefahren. Eine solche Gefahr besteht beispielsweise darin, dass die Nachfragesituation nach dem Rohmaterial Wald und/oder Holzprodukten (Möbel, Hölzer, Papiere etc.) abnimmt, was zu Preisnachlässen führt.

Die Waldfonds würden dann weniger Erlöse aus dem Holzverkauf erhalten. Darüber hinaus sind natürliche Ereignisse wie Sturm, Überschwemmung und Feuer auch Gefahren, da sie ganze Waldgebiete zersetzen. Und nicht zu vergessen das Währungsrisiko, da viele Waldfonds in den USA in den Wald einsteigen.

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