Schiffsfonds Rückforderung Insolvenzverwalter

Insolvenzverwalter Schiffsfondsrückforderung

"Verteilung" und "Rücknahme", dass es kein Rückforderungsrecht gibt. Die Rückforderung ist rechtlich zu hinterfragen. Eine solche Rückforderung ist nur im Falle einer Insolvenz vorgesehen. Die Insolvenz von Fon. droht, bereits geleistete Zahlungen wieder einzuziehen.

Insolvenzverwalter muss Anspruch durch Konkurs nachweisen.

Für eine große Anzahl von Investmentfonds (z.B. Schiffsfonds, Immobilienfonds) wurden in den ersten Jahren Auszahlungen vorgenommen, die nicht durch Gewinne abgedeckt waren. Schon nach wenigen Jahren ging viel Geld in Konkurs. Insolvenzverwalter verlangen nun - oft zu Unrecht - die eingegangenen Auszahlungen zurück. Die Insolvenzverwalter berichten, dass 60-80% der Investoren die Dividenden nach dem Schreiben des Konkursverwalters oder längstens nach Eröffnung des Mahnwesens auszahlen.

Allerdings empfehlen wir den betreffenden Investoren nicht, unverzüglich und ohne rechtliche Hinweise auf die Sanierung des Konkursverwalters zu reagieren. Es gibt Insolvenzverwalter, die Investoren zur Tilgung auffordern, ohne jedoch ihre Forderungen genauer zu spezifizieren. Es wird lediglich behauptet, dass die Insolvenzgläubiger des zahlungsunfähigen Unternehmens Insolvenzantrag gestellt haben und dass das bestehende Gesellschaftsvermögen, das so genannte Aktivvermögen, nicht ausreiche, um diese Verpflichtungen in voller Höhe zu begleichen.

Einige Insolvenzverwalter weisen dies jedoch nicht nach. In einigen Fällen wird nur die Eröffnungsentscheidung des Insolvenzgerichtes in das Fristsetzungsschreiben aufgenommen. Die Insolvenzverwalter werden daher regelmässig beschuldigt, unentschlossen und unbegründet zu sein. Der Insolvenzverwalter muss sich prinzipiell komplett und verständlich ausweisen. Für eine fundierte Präsentation genügt es zunächst, wenn der Insolvenzverwalter die Tabelle mit feststehenden Ansprüchen einreicht, die aus der Konkursmasse nicht erfüllt werden können (BGH, Entscheidung vom 20.02.2018 - II ZR 272/16).

Dies hat den Vorzug, dass die Kommanditaktionäre ein Auskunfts- und Auskunftsrecht gegenüber dem Insolvenzverwalter haben. Es muss also mindestens die Insolvenz-Tabelle übermittelt werden. - die Schuldnerin hat der Klage am Prüfungstag nicht beanstandet, d.h. dass die Rechtswirksamkeit dieser Anpassung der Insolvenzordnung nur in begrenztem Umfang widerrufen werden kann.

Schiffsbeteiligungen - Rückforderung von Auszahlungen, was tun?

Wie werden Schiffsfonds behandelt, wenn der Fond die Ausschüttung, d.h. die früheren Jahreszahlungen an die Investoren, zurückzahlen will? Viele Schiffsfondsinvestoren fragen sich diese Fragen während der Wirtschaftskrise. Es ist ein Albtraum szenario für Investoren: Ihre Schiffsanlage ist kaputt, das von ihnen angelegte Kapital geht oft unter, und es besteht auch ein Haftungsrisiko im Verborgenen.

Wird die Verbindlichkeit erfüllt, müssen die Investoren neben den Veräußerungsverlusten auch die vereinnahmten Auszahlungen zurückzahlen. Aber warum gibt es ein Haftpflichtrisiko für Investoren? Rechtlich gesehen ist eine Teilnahme an einem geschlossenem Schiffsfonds eine Teilnahme an einem Betrieb, der in ökonomische Probleme gerät. Bei der Insolvenz eines stillgelegten Schiffsfonds ergibt sich in der Regel die Fragestellung, wer die Verbindlichkeiten des Schiffsfonds gegenüber den Kreditgebern zu begleichen hat.

Die Ursache für das Haftpflichtrisiko der Investoren liegt in einem unauffälligen Hinweis. Viele Gesellschaftsverträge von Schiffsfonds enthalten u.a. folgende Sätze: "Es wird auf 172 Abs. 4 HGB hingewiesen. 172 HGB regelt die Kommanditistenhaftung. In Deutschland werden die geschlossenen Schiffsfonds in der Regel in der Rechtsform einer Limited Partnership (KG) geführt.

Das Highlight eines Limited Partners ist die Haftungsbeschränkung gegenüber den Kreditgebern der Sozietät. Die Kommanditistin ist also nicht mit ihrem privaten Vermögen unbegrenzt haftbar, sondern nur mit dem von ihr in die KG eingebrachten Vermögen (Kommanditeinlage). Obwohl Investoren kaum als direkte Kommanditaktionäre, sondern zumeist indirekt als Treuhänder eines sogenannten Limited Partners in Trust beteiligt sind.

Die Rechte und Verpflichtungen des Kommanditisten werden jedoch in der Regel auf die Treuhänder - also die Investoren - übergehen. Übertragen auf Investoren in geschlossene Schiffsfonds heißt das, dass sie für den von ihnen angelegten Kapitaleinsatz aufkommen. Wenn ein Investor seine Kommanditbeteiligung voll einbezahlt hat, bedroht er "nur" den Ausfall des angelegten Kapitals, muss aber nicht darüber hinausgehen.

Die überwiegende Mehrheit der Investoren hat das gesamte Kapital, das sie in den Schiffsfonds anlegen wollen, unverzüglich ausbezahlt. Ursache dafür sind die Zahlungen der abgeschlossenen Schiffsfonds an die Investoren. In den meisten Fällen werden geschlossen Schiffsfonds als steuerlich attraktive Modelle mit einer Ausschüttung von 5% p.a. und mehr ab dem ersten Anlagejahr beworben.

Doch nur in den wenigsten Ausnahmefällen kann ein Schiffsfonds genug verdienen, um die Ausschüttung aus realen Profiten zu bestreiten. Gerade in der Startphase eines abgeschlossenen Schiffsfonds fallen erhebliche Aufwendungen für Vorleistungen an. Zur Zufriedenheit der Investoren wird das eingesetzte Kapital der Investoren auch für die Ausschüttung genutzt.

Dies bedeutet im Klartext, dass die Investoren einen Teil ihrer Kommanditbeteiligung zurückerhalten. Entscheidend ist, dass es sich bei der Auszahlung in geschlossene Schiffsfonds nicht um gewinngedeckte Ausschüttung oder Verzinsung wie in einem herkömmlichen Anlagebuch handelt, sondern dass das eingesetzte Kapital auch an die Investoren erstattet wird. Werden die Kommanditeinlagen nun über die Ausschüttung an die Investoren zurückbezahlt, wird die Verantwortung des Komplementärs - oder des Treuhänders - wiederhergestellt.

Für 172 Abs. 4 HGB gilt: "Wird die Kommanditeinlage zurückgezahlt, so wird sie als nicht an die Gläubiger gezahlt. "Empfängt ein Investor Zahlungen aus seiner Stammeinlage unter dem Mantel einer Auszahlung, wird sein "Kapitalkonto" ermäßigt. Bei Inanspruchnahme des Schiffsfonds durch die Gläubiger haften die Investoren für die Differenz zwischen ihrem originären Anlagebetrag und dem aktuellen Kapitalkonto.

Bei den meisten laufenden Verpflichtungen eines Schiffsfonds kommt dem keine große Bedeutung zu. Bei Zahlungsunfähigkeit kann jedoch die Verpflichtung des 172 HGB zu einem bösen Aufbruch führen. Der Insolvenzverwalter muss im Ernstfall alle von den Investoren zu Gunsten der Kreditgeber vorgenommenen Auszahlungen wieder einfordern. Investoren, die aus Steuergründen ein Darlehen zur Finanzierung ihrer Schiffsfonds-Beteiligung aufnehmen, gehen ein doppelte Gefahr ein.

Weil das Geld ungeachtet des Schicksals des Schiffsfonds zurückgezahlt werden muss. Diese Investoren können sich in einer Doppelbesteuerung befinden. Zum einen müssen sie die Auslagen ( "Auszahlungen"), mit denen das Geld an das Unternehmen zurückgezahlt wurde, und zum anderen müssen sie das Geld weiterzahlen. Deshalb müssen Investoren über solche und vergleichbare Gefahren informiert werden, bevor sie in einen geschlossen Schiffsfonds investieren.

Investoren, die sich über ihre Haftpflichtrisiken oder ihren abgeschlossenen Schiffsfonds informieren möchten, sollten sich von einem spezialisierten Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht oder einem spezialisierten Anwalt für Handels- und Unternehmensrecht beraten lassen. 2.

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