Biotechnologie Fonds

Fonds für Biotechnologie

Mit dem Pictet Biotech Fund soll das Kapital durch Investitionen in Unternehmen der medizinischen Biotechnologie erhöht werden. Die Rendite des Fonds wird mit der des Fonds verglichen und bietet einen spannenden Einblick in die Biotechnologie. Als Alternative zu Einzelaktien wird in Biotechnologie-Fonds investiert. Das Anlageziel dieses Fonds ist das Kapitalwachstum.

Beste Fonds für Biotech-Aktien

Die Biotechnologie wird im Frühling 2000 das Hauptthema sein. Andernfalls bieten die Wirtschaftsmagazine eine gute Möglichkeit, mit nackten Brüsten auf die Titelseite zu kommen, und die Investmentbranche schmeißt einen Biotech-Fonds nach dem anderen auf den Markt. 3. Allein die drei Schwergewichtler DIT Biotechnologie (heute: Allianz Biotechnologie), DWS Biotech und Pict Biotech betreuen mehr als 8 Mia.

Es gibt nur noch 13 weitere Fonds, die zusammen ein Gesamtvolumen von rund 8 Mrd. EUR haben. Der klare Sieger: Candriam Equities Biotechnology (siehe Tabelle). Dieser unter dem Titel Dexia Equities Biotechnology im Jahr 2000 aufgelegte Fondsklassiker beweist auch, dass gut verwaltete Biotech-Fonds weder Tube-Decayer noch Phase-Out-Modell sind - eine Steigerung von 341% seit Auflage bedeutet eine durchschnittliche jährliche Verzinsung von 8,3%.

Diejenigen, die die traditionellen hohen Fluktuationen in diesem Bereich genutzt und im Frühling 2000 einen Sparvertrag mit konstanten Monatsraten abgeschlossen haben, haben bisher gar eine Verzinsung von 13,2 Prozentpunkten erzielt. Dass ein Biotech-Fonds einen dauerhaften Sitz in einem breiten Portfolio haben sollte, steht für den Vermögensverwalter Rudi Van den Éynde daher außer Zweifel.

Diese verheerende Erkrankung betrifft gegenwärtig 5,7 Mio. Menschen und die Jahreskosten in den USA werden auf 250 Mrd. US-Dollar geschätz. Zahlreiche Biotech-Unternehmen suchen nach einer geeigneten Businesslösung. "Trotz steigender Erwartungen und neuer Errungenschaften in der Gentherapie gibt es zum Beispiel keinen Biotech-Fonds, der über einen Zeitraum von drei Jahren schwarze Zahlen schreibt.

Diese Ernüchterung ist auf die Debatte über die Arzneimittelpreise zurückzuführen, die 2016 im US-Präsidentschaftswahlkampf begann, und auf die Tatsache, dass in jüngster Zeit ebenso aufregende Investitionsthemen wie die Robotertechnik viel Kapital angezogen haben - ganz zu Schweigen von den milliardenschweren US-Dollars, die seit 2015 in technologische Schwergewichte wie Amazon, Facebook oder Google einflossen sind.

Eine weitere Argumentation, die die Verfechter von Investitionsvorhaben im Biotechnologiesektor auf der Kreditseite haben: der jüngste Wechsel in Führung und Politik bei der FDA. "Seitdem der neue FDA-Chef Scott Gottlieb ins Amt kam, hat sich die Arzneimittelzulassung erheblich beschleunigt", sagt Van den Eynde unter Berufung auf das Krebsmedikament Yescarta von Gilead Sciences und das Medikament Migalastat, das zur Behandlung von Stoffwechselkrankheiten wie Morbus Fabry eingesetzt wird.

In nur zehn Monate, bis die Akquisition durch Gilead Sciences bekannt gegeben wurde, ist der Anteil von Kite Pharma, dem heutigen Yescarta-Entwickler, um 300% gestiegen. Andererseits gibt es immer wieder dramatische Kurseinbrüche bei Biotech-Aktien, wenn die Gewinnerwartungen nicht erfüllt werden oder die FDA neue Arzneimittel abweist. Nachdem das Irische Pharmaunternehmen 2005 wegen zwei mysteriösen Todesfällen ein vollkommen überraschendes Mittel gegen Multiple Sklerose vom Markt genommen hatte, stürzte der Aktienkurs von einem Tag auf den anderen um knapp 70 Prozentpunkte ein.

Daher scheint es mehr als sinnvoll, solche Gefahren durch den Erwerb eines breiten diversifizierten Fonds zu minimieren. Die von Rudi Van den Eynde bereits im letzten Crash-Test im Jänner 2017 erreichte Spitzenposition behauptet der seit 18 Jahren gemanagte Fonds - was wiederum auf seine überzeugende Performance zurückzuführen ist.

Auch Candriam Equities verzeichnet seit drei Jahren zweistellige Rückgänge. Das ist aber wesentlich geringer als die meisten unserer Wettbewerber, und im Fünfjahresbereich ist eine Steigerung von 120% per 28. März 2018 wieder das Mass aller Dinge. 2. Damit die aussichtsreichsten Aktien aus den mehr als 1000 Biotech-Werten herausgefiltert werden, folgt der Medizinstudent Van den Éynde reinen Grundkriterien.

Gemeinsam mit seinem auch entsprechend geschulten Mitarbeiterteam untersucht er unter anderem die Güte der publizierten Arbeiten, die Geschäftsperspektiven, das therapeutische Umfeld und die Managmentqualität. "In den letzten Jahren ist diese Quote angestiegen, weil auch die Zahlen der Biotech-Unternehmen mit attraktiven Angeboten steigen", sagt Van den Éynde.

Eine Mindestmarktkapitalisierung von USD 100 Mio. bleibt jedoch bestehen. Bei den Einzeltiteln beträgt die mittlere Haltefrist drei bis sechs Jahre. Das Candriam-Team verfügt über mehr als ein gutes Potenzial vor allem in Asien: "Mit mehr Mitteln für in den USA und der EU ausgebildete Grundlagenforscher, die in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind, könnte sich vor allem China zu einem Innovationszentrum für die Zukunft entwickeln", so Van den Eynde, Geschäftsführer von Candriam.

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