Beitrag Riester Rente

Riester-Rente Beitrag

Aus diesen Verträgen werden keine Beiträge mehr gezahlt. Riester-Verträge werden durch Zuschüsse und die Möglichkeit, Beiträge als Sonderausgaben geltend zu machen, gefördert, sofern sie Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Die Riester-Rente soll die Möglichkeit bieten, mit staatlichen Zuschüssen und eigenen Beiträgen Geld für das Alter zu sparen. Die Steuer auf Ihre Beiträge können Sie zurückfordern.

Rheinland-Pfalz - Ein Fiasko - Plus Minus - ARD

Die Gewerkschaftlerin Bettina Altesleben ist bei einer Rentenkampagne des DGB in Saarbrücken auf große Unsicherheit, Mißtrauen und Ängste vor Armut bei älteren Menschen gestoßen. Im Jahr 2001 hatten Altkanzler Gerhard Schröder und der frühere Bundesarbeitsminister Walter Riester zugesagt, dass alles besser wird. Alleine im vergangenen Jahr hat der Staat die Riester-Verträge mit mehr als drei Mrd. EUR unterstützt.

Nahezu ein Drittel aller Zertifikate werden von den Top 20 Prozentpunkten gesammelt. Nicht einmal die Hälfte der niedrigeren 20 Prozente. Auf seinem Kontoauszug ist der Saarbrücker Pädagoge Daniel S. zu sehen: Bei seinem Riester-Vertrag hat er bisher erst nach Abrechnung der Vergütung Verluste gemacht. "Nach zwei Jahren habe ich 782 Euros einbezahlt.

Ich habe ein Konto stand von 621 Euros. Wo sind die 161 Euros geblieben? Bisher: "Es ist es für die Zeit nicht wert", sagt Daniel S. "Millionen von Menschen empfinden das gleiche für ihn. Es gibt nur eine Lösung: Kein Riester mehr! Andernfalls muss das Kapital in die gesetzliche Rente zurückfließen.

Der saarländische DGB-Vorsitzende Eugen Roth: "Die Riester-Rente hat nicht gehalten, was damit zugesagt wurde. Der DGB ist deshalb der Ansicht, dass die Riester-Rente beendet und die in sie investierten oder zu investierenden Beihilfen umgelenkt werden sollten. Beispielsweise bei der Rentenstabilisierung." Ist es das für Mitarbeiter wie ihn wert?

Die saarländische Verbraucherberatungsstelle Werner Kiefer sagt: "Wir stellen in unseren Konsultationen fest, dass die Intermediäre der Erzeugnisse die Menschen nicht richtig informieren, ihnen vor allem nicht die Benachteiligungen der Riester-Rente vor Augen führen - und auch nicht in jedem Fall das entsprechende Erzeugnis verkaufen". Zudem verlangt der PARITÄTISCHE WOHNUNGSVERBAND Saarland eine Verstärkung der gesetzlich vorgeschriebenen Rente.

Beispiel: Prof. Reiner Feth, Vorsitzender des Vereins: "Das dort eingesparte Kapital sinnvoll anlegen. Auch in der obligatorischen Altersvorsorge erwarten wir bereits eine Verzinsung von drei Prozentpunkten, die z.B. private Versicherer überhaupt nicht haben. Nun ist Florian B. gespannt, was eine neue Bundesregierung mit Riester und seiner Rente machen will.

Mehr zum Thema