Alle Bausparkassen im überblick

Die Bausparkassen auf einen Blick

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15.02.2018 - Österreichisches Bausparkassen-Arbeitsforum legt positive Bilanz für 2017 vor

Der AÖB, dem die vier österreichischen Bausparkassen Österreichs gehören: Österreichische Bau- und Bausparkassen (Raiffeisen Bauparkasse, Bau- und Wohnungsbaugesellschaft, start:bausparkasse und Wüstenrot), hat heute im Zuge einer Bilanzpressekonferenz seine Ergebnisse für 2017 vorgestellt.

Zudem erfreuen wir uns über ein 5-Jahres-Hoch in unserer Finanzierungsperformance. "Die Tendenz zu einer sinkenden Zahl neuer Bausparverträge aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsumfelds hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. Es wurden 698.571 Kontrakte abgeschlossen (2016: 773.629). Auch die Zahl der Sparbücher ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurück und betrug 4.552, 986 Millionen (2016: 4.728.060).

Ungeachtet dieser Rückgänge stiegen die Spareinlagen auf 20.554 Mio. EUR. Baudarlehensverträge werden wesentlich besser eingespart. Die inländischen Bausparkassen konnten im vergangenen Jahr einen deutlichen Finanzierungszuwachs verzeichnen, der sich auf mehr als 3.061 Mio. EUR beläuft (2016: 2.878 Mio. EUR). "Mit dieser erfreulichen Geschäftsentwicklung unterstreichen wir die Bedeutung der Bausparkassen bei der Verwirklichung der Wohnungsträume der österreichischen Bevölkerung und zeigen, wie bedeutsam die für die Bausparfinanzierung charakteristischen Eigenschaften Planung und Sicherstellung sind.

Die trotz der schwierigen Marktverhältnisse deutlich gestiegene Nachfrage belegt die anhaltend große Anziehungskraft der Bausparen für die Wohnungsbeschaffung und -sanierung. Das Kreditvolumen aller Bausparkassen stieg von 18.584 Mio. (2016) auf 18.843 Mio. (2017) zum Jahresende. Das Land gab im vergangenen Jahr 49 Mio. für Bausparsummen für Bausparer der vier inländischen Bausparkassen aus, nach 51 Mio. aus.

Die örtlichen Bausparkassen haben wie in den Vorjahren die kostenlose Abgabe von Sanierungsschecks und Handwerkerboni übernommen. Im Jahr 2017 betrug das Finanzierungsvolumen für den Sanierungscheck etwas mehr als 25 Millionen EUR. Der Handwerksbonus wurde im vergangenen Jahr mit einem Fördersumme von 20 Millionen EUR ausgelastet. Der AÖB geht davon aus, dass der Wohnungsbau im Mittelpunkt der gesellschaftspolitischen Belange stehen wird und ist sich dessen bewusst, dass Bausparkassen mit ihren Angeboten und Dienstleistungen auch in Zukunft eine grundlegende Bedeutung bei der Wohnraumfinanzierung haben werden, denn: "Es wächst das Bewußtsein, dass das Zusammenleben in Immobilien gerade im hohen Lebensalter eine wirtschaftliche Erleichterung, also eine Vorsorge für die Zukunft darstellt", erklärte der AÖB.

Eine der vier inländischen Bausparkassen hat für je 12 Monaten den Vorstandsvorsitz übernommen. Von links to right: Thomas Köck, Bauparkasse der österreichischen Sparkassen AG, Dr. Susanne Riess, Bauparkasse Wüstenrot AG, Manfred Url, Managing Director of RZB.

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