Typenklasse

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Typenklassen in Kürze Kraftfahrtversicherer beachten die Typenklassen, um die Versicherungsprämien für die Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung zu errechnen. Diese Typenklasse ist eines von vielen Tarifeigenschaften, die die Versicherungen bei der Prämienberechnung einbeziehen. Die Versicherungsprämie wird umso besser beeinflusst, je geringer das Rating in der Typenklasse ist. Die Änderung der Typenklasse allein erlaubt jedoch keine Rückschlüsse auf die Gesamtentwicklung der Kfz-Versicherungsprämie.

In den Typenklassen sind die Schaden- und Unfall-Bilanzen aller in Deutschland angemeldeten Automodelle abgebildet. Für die Ermittlung der Typenklassen werden die Fahrzeugbeschädigungen und die dadurch bedingten Instandsetzungskosten der vergangenen drei Jahre berücksichtigt. Wenn im Vergleich zu den vergangenen Jahren weniger Schadenfälle angemeldet und mit einem Wagentyp kompensiert wurden, wird das Fahrzeug in eine geringere Typenklasse einreihen.

Die Statistik der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung basiert auf den Leistungen, die nach einem Verkehrsunfall an verletzte Dritte gezahlt werden. Die Berechnung der Vollkaskoversicherung umfasst die Versicherungsleistung für den Schaden am eigenen Fahrzeug nach von Ihnen zu vertretenden Unfall und für Teilkaskoschäden (z.B. Autodiebstahl, Glasschaden, Wildunfall oder Naturereignisschaden). Bei der Statistik der Teilkaskoversicherung werden nur Teilkaskoschäden berücksichtigt.

Typenklassen und regionale Klassen der Kraftfahrtversicherung

Bei der Typenklasse handelt es sich um einen Index-Wert zur Berechnung der Versicherungsprämien für die Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung. Die Versicherungskosten sind je größer die Typenklasse eines Fahrzeuges. Fahrzeuge mit einer hohen Typenklasse sind zum Beispiel Standard-Einstiegsfahrzeuge wie der VW-Klasse II. In der Regel ist die unterste Klasse 10 der Haftpflicht nur für klassische Fahrzeuge gültig.

Eine weitere Größe für die Ermittlung der Versicherungsprämien in der Kraftfahrtversicherung sind die so genannten regionalen Sparten. Dabei wird die entsprechende regionale Klasse vom Wohnsitz des Fahrzeugeigentümers abgeleitet und ist im Unterschied zur Typenklasse unabhängig vom Fahrzeug. Im Allgemeinen gilt: Je mehr Sicherheit, desto geringer die regionale Klasse. Die ländlichen Gebiete mit relativ niedrigem Verkehrsvolumen werden in der Regel in niedrigere und damit günstigere regionale Klassen eingeteilt.

Wie die Typenklasse ist auch die regionale Klasse sowohl für die Ermittlung der Kfz-Haftpflicht als auch für die Kaskoversicherung von Bedeutung. Für Kostenträger ist die Typenklasse ein arithmetischer Betrag, mit dem die Eintrittswahrscheinlichkeit von Schadensfällen für einen speziellen Wagentyp geschätzt wird. Weil Kfz-Haftpflicht, Teilkaskoversicherung und Kaskoversicherung unterschiedliche Gefahren abdecken, gibt es für jede einzelne Versicherungsart eine eigene Klasseneinteilung.

Ein neues Luxusauto kann z.B. in der Teilkasko eine wesentlich bessere, d.h. teuere Typklasseneinteilung haben als in der Teilkasko. Dieser mildernde Umstand ist jedoch nur für die Vollkasko-Versicherung von Bedeutung. Sie enthält neben der entsprechenden Typklasseneinteilung für Kfz-Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko die folgenden Informationen: Nachdem Sie ein geeignetes Modell ausgewählt haben, sollten Sie die Typenklasse für eine bessere Kalkulation festlegen.

Durch die jährliche Neubewertung und Definition der Versicherungsklassen ist es möglich, dass Ihr Auto zum Jahresende in eine andere Typenklasse ausfällt. Bei den Vollversicherten freuten sich 37% über eine billigere untere Typenklasse (38% bei Teilkasko), bei 7% erhöhten Versicherungsprämien durch ein Upgrade (5% bei Teilkasko).

Allerdings nur, wenn die Umgliederung wirklich zu erhöhten Beitragszahlungen führt. Verbessert sich z.B. die regionale Klasse mit dem Upgrade der Typenklasse und müssen Sie letztlich keine erhöhte Gebühr bezahlen, entfällt das Vorkaufsrecht. Wenn Sie einen frühen Führerausweis haben, ohne Ihr eigenes Fahrzeug zugelassen zu haben, gelten Sie nicht mehr als sehr junger Einsteiger.

Zum Beispiel, wenn Sie seit Ihrem vollendeten Alter von achtzehn Jahren einen Führerausweis haben und Ihr erstes Fahrzeug als 22-Jähriger zugelassen haben, können Sie vier Jahre ohne Schaden von Ihrem Großvater mitnehmen. In der Typenklasse sind diese Fahrzeuge besser klassifiziert. Typenklasse erweitern - ist das möglich? Bei der Typenklasse handelt es sich um einen berechneten Betrag, auf den der Versicherte keinen Einfluß hat.

Das bedeutet, dass Sie die Typenklasse, wie z.B. die Verschmutzungsklasse, nicht durch Modifikation des Fahrzeugs erweitern können. Beim Umstieg in eine übergeordnete Klasse kann es sich als sinnvoll erweisen, mit dem Versicherer zu sprechen, da dieser Sie als Kunden aufgrund Ihres Sonderkündigungsrechtes nicht aufgibt. Wenn Ihr Auto nicht mehr in neuwertigem Zustand ist und eine Teilkaskoversicherung eine Option wäre, sollten Sie prüfen, ob Ihr Auto vielleicht in einer billigeren Typenklasse für eine Teilkaskoversicherung ist.

Wenn dies der Fall ist, ersparen Sie sich einerseits die niedrigeren Teilkosten für die Deckung und andererseits die günstigere Typenklasse. Woher weiß ich, welche Typenklasse mein Auto hat? Die Typenklasse können Sie Ihrer Beitragrechnung für die Kfz-Versicherung entnehmen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um ein Die einfachste Art der Suche nach der Typenklasse ist die Verwendung des 4-stelligen Herstellerschlüssels und des 3-stelligen Typenschlüssels im Fahrzeugbrief.

Wie die Typenklasse wird auch die regionale Klasse zur Berechnung des Schadenrisikos herangezogen und hat somit auch Einfluß auf die Prämienhöhe der Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung. Die Kfz-Versicherung ist umso billiger, je geringer die regionale Klasse ist. Der regionale Typ wird vom Wohnsitz des Fahrzeugbesitzers abgeleitet. Die lokalen Bedingungen werden in Bezug auf die Häufigkeit der Schäden durch die regionalen Klassen gestellt.

Die folgenden Punkte bilden die Basis für die Klassifizierung der regionalen Klassen: Die Berechnungen der regionalen Klassen basieren auf den Angaben der letzten fünf Jahre. Genehmigungsbezirke, deren Schadenerfahrung ähnlich ist, werden in einer regionalen Klasse zusammengefaßt. Bei der Kraftfahrzeughaftpflicht entsprechen die Kennziffern 100 der regionalen Klasse 6 Für die 415 Zulassungsgebiete in Deutschland gibt es folgende Klasseneinteilung: 1:

In Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern gibt es besonders tiefe regionale Klassen. Große Städte und Stadtteile Bayerns werden in hohen, d.h. teuren, regionalen Klassen eingeteilt. So wurden z.B. Berlin, Hamburg, München und Wiesbaden in die oberste Haftungsklasse 12 eingestuft. Zu den Gebieten mit der besten regionalen Klasse gehören auch ländliche Gebiete wie z. B. das saarländische Städtchen Wölklingen oder das Allgäuer Städtchen Kempten. in den Niederlanden.

Wie die Typenklassen werden auch die regionalen Klassen einmal im Jahr von einem neutralen Experten definiert und im Rahmen des Typenklassenverzeichnisses des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im kommenden Jahr publiziert. Im Falle von Bestandsverträgen wird ein Wechsel der regionalen Klasse in der Regel erst zum 1. Januar des folgenden Geschäftsjahres mitberücksichtigt. Welcher Regionalunterricht gilt für meinen Wohnsitz?

Über die GDV-Regionalklassenabfrage können Sie herausfinden, welche regionale Klasse für Ihr Auto zutrifft. Im Zulassungsbezirk werden die regionalen Klassen für Kfz-Haftpflicht, Vollkasko und Teilkaskoversicherung aufgeführt. Zusätzlich sollten Sie die regionale Klasse in der Beitragsabrechnung Ihrer Kfz-Versicherung sehen können. Die regionale Klasse wird oft mit dem Anfangsbuchstaben "R" bezeichnet.

Durch die jährliche Neuberechnung der regionalen Klassen auf Basis der relevanten Informationen der letzten fünf Jahre ist eine jährliche Veränderung möglich. Zu Beginn des Jahres 2017 konnten fast 6,3 Mio. Kraftfahrer in Deutschland von verbesserten regionalen Versicherungszweigen in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung profitieren (rund 16 Prozent), rund 4,8 Mio. wurden aufgewertet (rund 12 Prozent). Die regionalen Versicherungszweige des Vorjahrs wurden für 28,5 Mio. Haftpflichtversicherte beibehalten.

Ursachen für eine Verschlechterung können zum Beispiel eine deutliche Reduzierung der Unfallhäufigkeit, aber auch eine flächendeckende Optimierung der örtlichen Straßenbedingungen sein. In der regionalen Klasseneinteilung für 2017 wurden zum Beispiel die Meldebezirke im Landkreis Offenbach am Main zum Teil erheblich aufgewertet. Erhöht sich durch die Umgliederung in eine übergeordnete regionale Klasse Ihre Versicherungsprämien für die Kfz-Versicherung, haben Sie ein Vorkaufsrecht.

Allerdings nur, wenn Ihre Spenden auch wirklich steigen. Wenn Sie Ihr Auto in eine untere Typenklasse einordnen und die daraus resultierenden Einsparungen die durch die regionale Klasse bedingten erhöhten Beitragszahlungen ausgleichen, können Sie die Versicherungen nicht außerordentlich auflösen. Eine Verschlechterung der regionalen Klasse durch einen Wechsel führt nicht zu einer ausserordentlichen Aufhebung.

Wenn Sie in einen anderen Registrierungsbezirk umziehen, kann sich die regionale Klasse und damit die Versicherungsprämie für die Kfz-Versicherung verändern.

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