Griechische Anleihen

Anleihen aus Griechenland

Plötzlich sind griechische Anleihen wieder gefragt. Die konjunkturellen Aussichten für Griechenland haben sich aufgehellt. Die griechischen Anleihen sind Staatsanleihen des griechischen Staates. Wir verklagen unsere Kunden auf Zahlung aus den ursprünglich ausgegebenen Anleihen. Am Mittwoch hat die Regierung Tsipras zum zweiten Mal während ihrer Amtszeit Anleihen platziert.

Ungeachtet des Gläubigerstreits: Anleihen aus Griechenland inspirieren Anleger

Griechenland wird im nächsten Kalendermonat wieder mehrere Mrd. EUR an Verschuldung zurueckzahlen. Trotzdem vertrauen Privatanleger wieder auf die Schuldinstrumente des Krisenstaates. Wie ein Kompromiß zwischen Verfechtern und Gegner des Schuldenerlasses für Griechenland aussieht, ist noch umstritten. Während die Wirtschaftsminister der Euro-Staaten, der EU-Kommission und des Internationalen Währungsfondes (IWF) noch argumentieren, sind die Märkte bereits jetzt der festen Überzeugung, dass die Perspektiven für Griechenland seit Jahren nicht mehr so gut sind wie heute.

Die Anleger bezahlen nicht mehr für griechische Staatspapiere als seit 2009, dem Start der Rettungsaktion für das Euroland-Mitglied. Der Renditeniveau - ein Indikator für das Ausfallsrisiko, das Anleger in einer Schuldverschreibung erkennen - für griechische Staatspapiere mit zehnjähriger Laufzeit lag jüngst unter 5,5 %. Anleger sind sich mehr als seit Jahren darüber im Klaren, dass Griechenland auf mittlere Sicht solvent bleiben wird.

Bereits im nächsten Monat steht Athen vor einer Rückzahlung an die privaten Kreditgeber und an die EZB in Höhe von knapp 6 Mrd EUR. Die griechische Bundesregierung benötigt die nächsten 7,4 Mrd. EUR aus dem derzeitigen Hilfepaket, über das die Euro-Finanzminister heute nachdenken. Griechenland hat in der vergangenen Handelswoche mit einem neuen Spar- und Reform-Paket wesentliche Voraussetzungen für weitere Hilfe geschaffen.

Der IWF verlangt jedoch einen deutlichen Schuldenerlass für Griechenland, da die von Athen geforderten Ziele für Einsparungen nicht realistisch sind. Obwohl die Position von Schäuble und dem IWF inkompatibel erscheint, sind die Anleger zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden kann. Auch der französische Bundesfinanzminister Bruno Le Maire gab bei seinem Berlinbesuch einen Ausblick, wie ein Kompromiß auszusehen hat.

Ihm zufolge wird es auf der Sitzung der Euro-Gruppe voraussichtlich "technische Lösungen" geben, die es Griechenland erlauben würden, vorerst Sicherheiten für seine Schuldenbelastung zu erwirken. Dem IWF würde zugesichert, dass er in absehbarer Zeit kommen wird - und die Solvenz Griechenlands für die Anleger beibehalten wird. html+='''; html+=' '; html+=''; html+='; html+='

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