Wer sein Geld breit gestreut anlegen will, kommt um eine Anlage in Fonds nicht herum. Denn er tut …
Anlage in Immobilien
Investitionen in ImmobilienDie Vor- und Nachteile der Immobilieninvestition (Archiv)
Der Teil 4 der Reihe "Sicher durch die Eurokrise" Immobilien und ihre Parzellen zählen zu den traditionsreichsten Anlagestrategien. Anders als bei einem Börsenpaket können Immobilien jedoch nicht rasch verkauft werden. "Immobilien " Der Ausdruck Immobilien kommt aus dem Latino "Im Mobilis", wortwörtlich übersetzt, steht für ein unbewegliches Objekt. Weil sich der Gebäudewert im Lauf der Zeit immer wieder geändert hat, zählen Immobilien und ihre Parzellen zu den älteren Anlageformen: Ursprüngliche landwirtschaftliche Parzellen gewinnen erheblich an Bedeutung, wenn sie überbaut werden können.
Wohngebäude in Ballungsräumen erhalten an Bedeutung, wenn diese Ballungsräume ökonomisch aufblühen. Statt der Renditeerwartungen haben sie aber oft viel vergeudet: Weil sich die blühende Landschaft in Ostdeutschland nicht wie gewünscht entwickelt hat, erweisen sich viele Immobilien-Projekte als schlecht. "Warum in Immobilien anlegen? "Wer in eine Liegenschaft anlegt, die er selbst benutzen will, also zum Beispiel in eine Wohnanlage oder in ein Mehrfamilienhaus, kommt in den Genuß von zahlreichen Vorteilen gegenüber einem Mietobjekt.
"Der Ausstieg aus der Mietpreisabhängigkeit, aber auch Entlassungsschutz wie etwa Eigennutzungsansprüche des Eigentümers und die Absicherung, in der man im eigenen Eigentum lebt, werden natürlich durch die derzeitige Interessenslage begünstigt, die es dann erlaubt, die Lasten in einem überschaubaren Umfang zu erhalten.
"Laut dem Immobilienexperten Paul Heis von der Sparkasse Bodensee. Viele Menschen hier, die noch vor fünf Jahren nicht daran geglaubt hatten, in eine Liegenschaft mit stabilem Wert, wie sie sagen, Betongold, zu investieren und im Fall einer Fehlentwicklung mit dem EUR, hier eine andere Art von Einkommen zu haben.
Insbesondere die langfristigen Darlehensverträge, die gegenwärtig von Kreditinstituten zur Baufinanzierung abgeschlossen werden. Immobilien-Experte Paul Heis: "Der Großteil der Finanzierungen ist zurzeit für zehn Jahre fixiert. Sollte natürlich nach einigen Jahren der Wille bestehen, die Liegenschaft jetzt aus irgendeinem Grund zu verkaufen, dann gibt es eine längerfristige Zinsverpflichtung, die natürlich wieder mit hohen Aufwendungen einhergeht, denn in diesem Falle hat die Hausbank natürlich einen Verlust, der mit dem Immobilien-Investor kompensiert werden muss.
"Zudem können Immobilien nicht von einem Tag auf den anderen wie ein Block von Aktien verkauft werden. Wenn der Anleger schnell liquide Mittel braucht, kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn das Geld in eine Liegenschaft investiert wird: Denn es vergeht in der Regel mehrere Tage bis zum Abverkauf. "Inwiefern hat sich der Immobilienwert in den vergangenen Jahren verändert?
"Immobilien haben seit Ausbruch der Euro-Krise generell an Bedeutung zugelegt. Fachleute gehen davon aus, dass der Nutzwert der Immobilien um bis zu 20 Prozent zunimmt. Noch deutlicher sind die Neubebauungspreise gestiegen. Immobilienfachleute haben jedoch eine geografische Lücke in Deutschland festgestellt. Als Faustformel gilt: Der Immobilienwert steigt im SÃ?
"Auch hier stellen wir fest, dass der Preis über den vom Verkäufer gewünschten Preis hinaus gezahlt wird, da oft mehrere Interessierte da sind, die ein bestimmtes Objekt haben wollen, das für mehrere Personen attraktiv scheint und gleichzeitig den gewünschten Preis merklich übersteigt. "Auch in Deutschland fürchten Fachleute wie Paul Heis das Aufkommen einer kleinen Blase.
Es wird davon ausgegangen, dass die Anleger zunehmend mehr Mittel in eine Liegenschaft stecken werden, als sie in einigen Jahren zurückzahlen können.
