Alles über Riester Rente

Rund um die Riester-Rente

Die Riester-Rente - alle wichtigen Fakten, Neuigkeiten und Hintergrundinformationen. Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge. Das Land fördert die Riester-Rente durch Zuschüsse und Steuerersparnisse. In der Riester-Rente gibt es verschiedene Modelle. Alle Personen, die Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, dürfen nach Riestern.

Die Riester-Rente - alles über das Fachgebiet

Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine staatliche Vorsorge. Der Riesterzuschuss setzt sich aus einer allgemeinen Grundbeihilfe, einem Kindergeld und Steuervergünstigungen zusammen. Unterstützt werden Angestellte und Selbständige, die in der obligatorischen Altersversorgung versichert sind. Zu den direkt unterstützten Personengruppen gehören außerdem die Beamten, Wehr- und Zivildienstleistenden sowie die Empfänger von Arbeitslosen- und Krankheitsgeld. Nicht förderungsberechtigte Menschen können einen eigenen Riester-Vertrag schließen, wenn ihr Ehegatte eine der direkt förderungsberechtigten ist.

Anrechenbare Finanzprodukte sind unter anderem Rentenversicherung, Sparpläne für Banken und Fonds. Riester-Verträge können seit der Inkraftsetzung des Eigenkapitalrentengesetzes (2008) auch für den Wohnungsbau oder den Immobilienerwerb (Wohn-Riester) genutzt werden.

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Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine staatliche Vorsorge. Sie wurde zum Stichtag des Jahres 2002 zur Kompensation des rückläufigen Niveaus der staatlichen Rentenversicherungen durch eine private Altersversorgung geschaffen. Der Name wurde vom damaligen Bundesminister für Arbeit, Walter Riester, inspiriert. Das Land unterstützt Riester-Verträge zum einen durch Zuschüsse und zum anderen durch Steuerersparnisse. Zuschüsse: Seit 2018 gibt es ein Grundgeld von 175 EUR pro Kopf (bis 2017: 154 EUR) und ein Kindergeld von bis zu 300 EUR pro Jahr (Details und Berechnungsbeispiele unter Riester-Rente: Zuschüsse).

Steuerersparnisse: Beiträge zur Riester-Rente sind abzugsfähig. Dies kann zu einer Steuerrückerstattung führen - vor allem für kinderlose Einzelpersonen und Personen mit höherem Einkommen (Details und Berechnungsbeispiele unter Riester-Rente: Besteuerung). Anspruchsberechtigt sind alle gesetzlichen Rentenversicherungsträger und Selbständigen (z.B. in der Kunstsozialkasse versichert ), alle Bediensteten, Soldatinnen und Beamte, Erziehungsberechtigte und Erwerbslose.

Selbständige, die nicht in der gesetzlich vorgeschriebenen Altersversorgung versichert sind, bekommen keinen Riesterzuschuss. Es liegt an ihnen, wie die Riester-Sparer ihr Kapital anlegten. Vorraussetzung ist lediglich, dass das ausgewählte Angebot für die Riester-Rente in Frage kommt. Nachteil: Sicherheit: Die Riester-Rente ist eine äußerst gesicherte Anlageform, ein Verlust von Kapital ist auszuschließen. Einzelheiten dazu sind in den verschiedenen Investitionsformen der Riester-Rente zu erfahren.

Eine Riester-Rente wird aufgrund der gesetzlichen Unterstützung in der Regel jedem Förderungsberechtigten empfohlen. Riester-Verträge eignen sich besonders für Klein- und Normalverdienende, besonders bei Kleinkindern. Bei einer Riester-Rente haben wie bei allen Langfristanlagen die Aufwendungen einen großen Einfluss auf die Renditechancen. Hochverdiener sollten bedenken, dass die späteren Zahlungen in voller Höhe zu versteuern sind, während z.B. eine ungedeckte Privatrente nur zum Teil des Einkommens zu versteuern ist.

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