Aktienfonds Sparplan

Beteiligungsfonds-Sparplan

Wer regelmäßig in Fonds investieren möchte, kann sein Vermögen einfach und bequem mit einem Fondssparplan aufbauen. Investieren Sie Ihren Fondssparplan über die Volkswagen Bank und investieren Sie in Fonds mit kleinen Beträgen " Hier erfahren Sie mehr! Anteilssparplan - Vorsicht vor den Bankiers - Anteilssparplan, Anteilssparplan, Einmalige Anlage, Anlagesparplan

Bei Sparplänen mit Aktienfonds ist ein einfacher Börsengang mit Monatsraten ab 25 EUR möglich. Sie werden von den Kreditinstituten als sichere Lösung gelobt, mit der Investoren nur siegen. Aber solche Anlagen gibt es weder für das Roulett noch für die Börsen. Dabei werden die Vertriebstricks von Bankberatern und Finanzintermediären analysiert und erläutert, was Investoren von einem Aktienfonds-Sparplan wirklich erwartet.

Der Tip: Immer auf dem neuesten Stand - mit unserem kostenfreien Rundbrief! Aber was für den Roulette-Tisch zutrifft, betrifft auch die Aktienmärkte: Niemand weiss, wohin die Preise gehen. In der Tat ermöglichen Ihnen Fonds-Pläne, in die Sie regelmässig einen fixen Geldbetrag einbringen, einen leichten Börsengang.

Auch bei einer Sparquote von 25 EUR pro Monat können Sie über Investmentfonds in internationale Portfolien aus einer Vielzahl von Firmen investieren. Derartige Sparmodelle, die angesichts der niedrigen Zinssätze zunehmend zum Serienprodukt werden, sind ein sehr guter Grundbaustein für den nachhaltigen Vermögenszuwachs - das ist unbestritten (lesen Sie alle Einzelheiten in unserem Leitfaden).

Einige Werbemittel erwecken den Anschein, dass es sich bei den Sparplänen um ein narrensicheres Investitionssystem mit besonders günstigen Renditechancen handelt. Das macht jedem Laie klar, dass Aktiensparpläne ein konkurrenzloses Ertragssystem sind. Bei regelmässigem Kauf von Fondsanteilen in gleicher Höhe liegt der durchschnittliche Einstiegskurs bei Kursschwankungen unter dem Durchschnittskurs eines Teilfonds. Sie beruht auf der Tatsache, dass mehr Anteile für den gleichen Geldbetrag zu günstigen und weniger zu höheren Kosten gekauft werden können.

Dies hat, wie die Marketing-Strategen wahrscheinlich dachten, eine viel realistischere und verkaufsfördernde Wirkung als die abstrakten Aktienfonds. Auf diese oder ähnliche Weise wird den Kunden beigebracht, dass sie eine Investitionsstrategie mit einem Sparplan verfolgen, der anderen übertrifft, wenn immer der gleiche Geldbetrag einbezahlt wird. Sie wirken nur im Nachhinein, wenn die Wertentwicklung des Anlagefonds bereits bekannt ist.

Wie sich die Kurse von Aktienfonds in Wirklichkeit entwickelt, weiss jedoch niemand. In unserem Beispiel kann der Nächste nicht einmal wissen, wie viele Anteile er an den festen Anlagezeitpunkten erwerben muss, um am Ende der Sparperiode den selben Wert wie Sie mit Ihrer durchschnittlichen Kostenstrategie zu haben.

Aber wenn der Nachbarkunde zum Beispiel im Laufe der Zeit eine andere Zahl von Fondsanteilen erwirbt, ist die Durchschnittskostenstrategie nicht mehr besser, wie die Wirtschaftswissenschaftler Thomas Langer und Niels Nauhauser in der Auswertung nachweisen konnten. Mit dieser Art der Absatzförderung stellen Kreditinstitute und Finanzintermediäre dem Aktiensparplan die sofortige Investition des anvisierten Sparbetrags in einem Zug gegenüber.

Die Finanzwirtschaft spricht von einer einmaligen Investition. Wer etwa 15 Jahre lang 100 EUR im Monat anlegt, steckt dafür rund um die Uhr rund um die Uhr rund um die Uhr an. Einem solchen Sparplan steht dann eine einmalige Investition von rund EUR 1.000,- gegenüber, die im selben Zeitabschnitt unberührt ist. Bei den Werbemitteln des Finanzsektors profitiert in der Regel der Sparplan, obwohl im Laufe der Zeit deutlich weniger Geld angelegt wurde, da das Anlagevermögen erst nach und nach mit den mont.

Danach müssen Sie nur noch die entsprechende Kursentwicklung der Anteile aussuchen. Sinken die Preise zu Anfang der Anlageperiode stark und nehmen später wieder zu, kann ein Sparplan sogar besser als eine einmalige Anlage sein. So haben wir zum Beispiel die Performance der Indexfonds-Sparpläne auf den Welt-Aktienindex MSCI World über mehrere Perioden in der Geschichte (Anlagezeitraum 15 Jahre, monatlicher Sparanteil 100 Euro) zusammengefaßt und diese mit einer einmaligen Anlage von über EUR 1.000 gegenübergestellt.

Lediglich in einem Einzelfall (ab 1999) hätte sich ein Sparplan viel besser entwickelt als eine einzelne Investition. Der Ertrag und das Gesamtvermögen waren gestiegen. Einsparungsplan über 15 Jahre, 100 EUR pro Monat, Anschaffungskosten: 1,5%, Einmalanlage: ca. EUR 1.000, Anschaffungskosten: EUR 10, Jahresverwaltungskosten für Indexfonds: 0,2%.

Wenn Sie Ihren Sparplan jedoch 1994 gestartet hätten, wären die Resultate Ende 2009 völlig anders ausfallen. Der Ertrag hätte nur 1,1 Prozentpunkte und das Gesamtvermögen nur 19.490 EUR erreicht - kaum mehr, als Sie einbezahlt haben. Das Einmal-Investment hingegen steigt auf ein Gesamtvermögen von 38.328 EUR.

Für den Sparplan ist das kein Hindernis, denn die Fondanteile werden günstiger und der Investor erhält immer mehr Einheiten für das selbe Entgelt. Darüber hinaus wurde bisher wenig Eigenkapital angelegt, was durch die sinkenden Aktienkurse beeinträchtigt wurde. Bei einem Sparplan ist daher der Zeitpunkt des Eintritts nicht so entscheidend. Wesentlich wichtiger ist der rechte Exit, denn am Ende der Ansparphase steht bereits viel Vermögen im Sparplan.

Das Einmalinvestment hingegen erlitt zu Jahresbeginn und nach etwa der halben Sparperiode einen hohen Verlust. Dies belastet das Kapitalanlageergebnis beträchtlich, da das ganze Kapital von vornherein angelegt wurde. Letztere begrüßte die Renditen und zeigt, wie wichtig die Ausstiegszeit für einen Sparplan ist. Daher kann es besser sein, die Anteile des Fonds über Plan zu halten und auf eine Erholung des Aktienkurses zu warten.

Auch eine sukzessive Umschichtung von Fondsanteilen in die sicheren Investments in den vergangenen Jahren der vorgesehenen Laufzeiten ist möglich. Sogar dieser kurze Zeitvergleich zweier Anlageperioden macht deutlich, dass ein Aktienfonds-Sparplan oder eine Durchschnittskostenstrategie kein immer funktionierendes Profitsystem ist. Auch kann nicht gesagt werden, dass sich zunächst sinkende Kurse positiv auf das Kapitalanlageergebnis auswirkten.

Zwar können Investoren mit einem Sparplan durch eine solche Situation kommen, wie die letzten 15 Jahre ergaben. Besser wäre es jedoch, wenn der Markt über den gesamten Berichtszeitraum größtenteils aufsteigt. Während dieser Zeit gab es nur einen kurzfristigen Rückgang, sonst ging es vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich bergauf.

Ähnlich gut entwickelten sich in diesem Zeitabschnitt der Sparplan und die Einmalanlagen mit 15,9 und 15,5 Prozentpunkten Jahresrendite (siehe obige Tabelle). Andererseits hat der Sparplan mit dem endgültigen Guthaben keine Aussichten. Am Ende ist eine einmalige Investition mehr als das Doppelte des Sparplans wert. Denn Sie sind über den gesamten Anlagezeitraum mit einer einmaligen Investition vollständig angelegt, während sich beim Sparplan das Kapital nur allmählich ausbaut.

Deshalb haben Sie nur etwa die halbe Zeit mit dem gleichen Betrag wie bei einer Einzelinvestition angelegt. Infolgedessen ist das Vermögen des Sparplanes wesentlich niedriger. Praktisch ist der Sparplan im Gegensatz zu einer Einzelanlage Unsinn, da der Kunde, der einen Aktienfonds-Sparplan abschliessen möchte, in der Regel nicht über das nötige Eigenkapital für eine Einzelanlage verfügt.

Nach Angaben des Unternehmens werden zur Zeit keine Werbeprospekte mehr veröffentlicht, in denen Sparplaene als totes Investitionssystem vorgestellt werden. Der Tip: Immer auf dem neuesten Stand - mit unserem kostenfreien Rundbrief! Die Aktiensparpläne sind trotz einiger fragwürdiger Werbemaßnahmen der Finanzbranche im Grunde ein gutes Angebot, das sich für nahezu alle Bausparer und Investoren als Bestandteil des nachhaltigen Vermögensaufbaus anbietet.

Empfehlenswert sind Sparmodelle mit Aktienindexfonds. Aktienindexfonds benötigen im Unterschied zu traditionellen Aktienfonds keinen Fondsmanager, da sie die Performance von Indices wie dem Dax nachzeichnen. Damit sind sie transparent und wesentlich kostengünstiger als Aktienfonds, die von einem Fondsmanager managt werden. Erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile von verwalteten Aktienfonds und Indexfonds in unserem Leitfaden.

Das Honorar der Investmentgesellschaften für die Fondsverwaltung liegt je nach ETF zwischen 0,2 und 0,5 Prozentpunkten des Fondvermögens pro Jahr. Die ETF sind damit wesentlich kostengünstiger als aktive verwaltete Investmentfonds, d.h. Investmentfonds, in denen sich ein Mitarbeiter des Investmentfonds um die Zusammenstellung der darin befindlichen Anteile und den regelmäßigen Austausch von Beteiligungen bemüht.

Zur Vermögensbildung im Sparplan ist es besser, die Dividende eines börsengehandelten Fonds zu reinvestieren.

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