Raiffeisen Fondssparplan

Fondssparplan der Raiffeisenbank

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Raiffeisen-Fonds schlecht als minus Zinssatz

Die Bauernbank liegt in 15 Jahren 35 prozentig unter der Benchmark - schreckliche Honorare für katastrophalen Erfolg - ohne Investment-Know-how. Raiffeisen, die Nr. 3 in der Schweiz, hat große Pläne für das Privatkundengeschäft. Wie das Beispiel Raiffeisen Global Invest Equity verdeutlicht, ist der Weg lang. Der Raiffeisen-Kunde begann 1999, für sein Idolkind zu werben, als die Raiffeisenbank ihren Teilfonds auflegte.

Von da an kauft er alle drei Monate für je 150 Francs ein. Die Vorgehensweise entspricht genau der Bankempfehlung. In den Fond sollte man 5 bis 10 Jahre lang anlegen, dann könnte man von einer jährlichen Verzinsung von 5 bis 8 Prozentpunkten ausgehen, hieß es.

Doch als das vor kurzem 18 Jahre alt wurde und der Raiffeisen-Kunde ihm sein Präsent geben wollte, konnte er seinen Blick nicht fassen. Der in den letzten 15 Jahren erworbene Anteil an Aktien von GIGA Invest Equity hatte eine kumulierte Wertentwicklung von -2,5 Prozentpunkten erreicht. Raiffeisen's globaler Invest Equity liegt 35 Prozentpunkte unter der ausgewählten Referenz.

Darüber hinaus ist der Fund - wie sein Titel schon sagt - keine Risikoanlage mit wenigen Wertpapieren aus einem Sektor, sondern ein universell einsetzbarer Beteiligungsfonds. Was macht seine Hausbank, deren Fachleute in den fast 16 Jahren seit Auflegung des Fond im Frühjahr 1999 Löhne und möglicherweise gar Prämien für eine negative Performance erhalten haben?

"Die Unterperformance gegenüber der Messlatte von 34,80% (Stand Ende Nov. 2014) ist sicher keine betörende Leistung", sagt der Verantwortliche in einer Stellungnahme an den Auftraggeber. Dies weist auf einen grundsätzlichen Fehler im Raiffeisen-Investmentprozess hin. Es muss "bewusst sein, dass die Honorare zu einem großen Teil für diese unterdurchschnittliche Performance mitverantwortlich sind", sagt der Raiffeisen-Spezialist.

Dann erklärt sich, dass die gesamten Kosten für den Fond, die sogenannte TER, 1,56% pro Jahr für Global Invest Equity betragen. "Allein die Honorare schaffen über 16 Jahre (....) einen Leistungsnachteil von rund 28%", sagt er. Damit verbleiben 6,8 Prozentpunkte "Underperformance", gut 0,4 Prozentpunkte, "die unmittelbar auf das Portfolio-Management zurückgeführt werden können".

Raiffeisen ist damit natürlich nicht einverstanden, weshalb wir nicht untätig bleiben und den Entwicklungsprozess beobachten, so der Produktmanager in seinem Brief. Drei Jahre lang war ein weiterer "Chefstratege" an Board, und das für diese Fondsart verantwortliche Mitarbeiterteam wurde durch einen Fachmann gestärkt. Abhängig vom zugrundeliegenden Investitionshorizont lag die Performance im Vergleich zur Benchmark in den fast drei Jahren seit der Umsetzung der Maßnahmen bei minus 2,5 bzw. minus 1,3 Prozentpunkten - pro Jahr.

Der Raiffeisen-Mann ergänzt stolz: "Die Jahresunterperformance ist damit geringer als die Fondskosten (TER 1,56%)". "Natürlich sind unsere Erwartungen höher", schließt der Raiffeisenmann zufrieden. So wird es deutlich. Raiffeisen hat den Welt-Index in den vergangenen 15 Jahren mit einem Plakatfonds neu aufgebaut und Jahr für Jahr 1,5 Prozentpunkte an Honoraren eingenommen.

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