Alternative Investmentfonds

Ersatzinvestitionsfonds

Ersatzinvestitionsfonds: Akzeptanz der Vermögenswerte nach dem KAG. Der Begriff geschlossener Fonds gehört damit der Vergangenheit an und wird durch den Begriff alternativer Investmentfonds (AIF) ersetzt. Was sind die Risiken alternativer Investmentfonds? AIF: Geschlossene Fonds in der "Neuen Welt". Strukturelle Merkmale geschlossener alternativer Investmentfonds (AIF).

Funktionsweise eines alternativen Investmentfonds

Alternativ Investmentfonds (AIF) sind nicht börsennotierte, unternehmerisch orientierte Anlagen, die Investoren die Chance geben, in (Groß-)Projekte zu investieren und an den Renditen zu beteiligen. Das Spektrum der Investitionen ist breit gefächert und reicht von klassischem Sachanlagevermögen wie z. B. Liegenschaften, Schiffe, Flugzeuge oder auch Container bis hin zu Unternehmensbeteiligungen (Private Equity). Das KVG ist für die Vermögensverwaltung zuständig und bestimmt, wie das gesammelte Kapital der Anleger angelegt wird.

Um von der BaFin als Krankenkasse anerkannt zu werden, müssen Betriebe ein Testverfahren absolvieren. Die Vermögenswerte werden nicht in verbrieften Vermögenswerten, sondern in Sachwerten angelegt. Die Gesamtkapitalmenge besteht aus Eigenmitteln - also den Einzahlungen von Privatanlegern - und einer Fremdkapitalkomponente. Doch viele AIF benötigen keine Bankfinanzierung und sind als reines Beteiligungskapital angelegt.

Nach Erreichen des geplanten Platzierungsvolumens können keine neuen Investoren mehr aufgenommen werden. Die Anlagestrategie ist für die im Verkaufsprospekt angegebene Dauer an die Anlage geknüpft. Die alternativen Anlagefonds gelten nicht als standardisierte Wertpapiere. Abweichend von einem fixen Zins werden vom Aussteller für die beabsichtigte Dauer der Partizipation gewisse Erwartungen gestellt.

In den Emissionsprospekten sind die voraussichtlichen Zahlungen, der Mindestzeichnungsbetrag und Informationen über das jeweilige Anlageobjekt, den Ort und die geplante Beteiligungsquote sowie die Möglichkeiten und Gefahren der Investition festgelegt.

Alternativ Investmentfonds (AIF)

Das Investmentgesetzbuch (KAGB) ist seit dem 21. Juni 2013 der neue gesetzliche Regelwerk für Investmentfonds und tritt an die Stelle des bisherigen Investmentgesetzes. Die Bezeichnung Closed-End Fund entfällt damit und wird durch den Ausdruck Alternative Investment Fund (AIF) abgelöst. Die Begriffe "geschlossene Anlagefonds" oder "geschlossene alternative Anlagefonds" können ebenfalls verwendet werden.

Rückblick: Als Antwort auf die Finanzmarktkrise 2008 hat die EUKommission am Donnerstag, den 28. Mai 2009, einen Richtlinienvorschlag zum Thema Alternative Investmentfondsmanager (AIFM) vorgelegt. Die vorliegende Direktive befasst sich mit umfangreichen Zulassungs- und Aufsichtsvorschriften für Investmentfonds. Der AIFMD ( "Alternative Investmentfonds Manager Directive"), Direktive 2011/61/EU on Alternative Investmentfonds Managers, wurde im Nov. 2010 vom Europaparlament angenommen und tritt am 21. Juni 2013 in kraft.

Sie gilt für alle Investmentfonds, die nicht bereits einem Rechtsrahmen unterworfen sind, wie Hedgefonds, Private Equity-Fonds, Real Estate Funds, Commodity Funds, Infrastructure Funds oder andere Institutionen. Kurzfilm of the bsi Bundesverband Sachwerte und Investment Funds e.V. In Deutschland reguliert das Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) die Durchführung der Direktive 2011/61/EU und die Rechtsvorschriften für alternative Investmentfonds.

Zur besseren Absicherung von Kleinanlegern und zur Information über die entsprechenden Risiken unterstehen alle Mittel der Beaufsichtigung durch die BAFin. Diese sind ausschliesslich für professionelle (institutionelle Anleger und Grossunternehmen) oder semiprofessionelle Anleger offen.

Mehr zum Thema