Offene Investmentfonds

Investmentfonds mit offenem Ende

Investmentfonds bieten Vorteile, aber auch Risiken. Im Falle eines offenen Investmentfonds gibt die Kapitalanlagegesellschaft laufend neue Fondszertifikate aus (= verkauft). Ich möchte Ihnen mit diesem Buch einen grundlegenden Überblick über das Thema offene Investmentfonds geben. Die offenen Investmentfonds sammeln das Kapital der Anleger, um es in bestimmten Bereichen zu investieren. In den offenen Fonds finden Sie eine Unterform von Investmentfonds.

Open-ended Funds: Nutzen, Risiko, Kosten, Abgaben

Bei offenen Investmentfonds variieren die Preise je nach Fondstyp und Hausbank. Die Fondstypen sind vielfältig - jeder Investor wird den richtigen Fond für seine Investitionsstrategie finden. Die Mittel werden in Risikokategorien eingeteilt, so dass die Bausparer entsprechend ihrer Bereitschaft, Risiken einzugehen, ein Portefeuille bilden können. Was sind die Vorzüge von Anlagefonds? Neben Anfängern an der Wertpapierbörse betrachten auch erfahrene Investoren Investmentfonds als echte Alternativen zu Einzeltiteln.

Zu den Vorteilen dieser Form der Anlage gehört die Risikostreuung: Im Unterschied zu Einzelaktien ist ein Anlagefonds nicht vom Unternehmenserfolg abhängt. Ein weiterer Pluspunkt für Investoren, die nicht selbst ein intensives Research durchführen wollen: Die Fondsleitung wählt die Titel aus. Was kostet ein Investmentfonds? Sie sind bei aktiven Investmentfonds signifikant größer als bei so genannten Indexprodukten, die nur einen gewissen Wert - zum Beispiel den DAX - abbilden.

Investoren brauchen ein Wertschriftendepot, um in Investmentfonds zu legen. Beim Fondskauf besteht zusätzlich ein Emissionsagio, das je nach Fondsart und Fondsgesellschaft zwischen 0,5 und 6 vom Hundert des Anlagevolumens (Geldmarktfonds) liegt. Ausgenommen hiervon sind Exchange Traded Funds (ETFs): Beim Erwerb über die Börse werden für den börslichen Handel anstelle einer Emissionsprämie Entgelte erhoben.

Akkumulationsfonds, die die Jahresausschüttungen unmittelbar in Fondsanteilen reinvestieren, werden ebenfalls besteuert: Die Strukturierung von Investmentfonds hat im Lauf der Jahre zugenommen. Waren es Anfang der 1970er Jahre noch Aktien-, Renten- und Kapitalmarktfonds, so gibt es heute hochspezialisierte Angebote innerhalb der jeweiligen Klassen. Jedem Teilfonds ist eine Risiko-Klasse zugewiesen, anhand derer ein Investor entscheiden kann, ob er in dieses Segment investiert.

Der Investmentfonds wird von einer Kapitalgesellschaft (vormals Investmentgesellschaft) aufgesetzt. Die Verwahrung der Kundenfonds erfolgt in einem dem betreffenden Anlagefonds zugeteilten Anlagefonds. Allerdings muss hier zwischen deutschen und luxemburgischen Investmentfonds, den so genannten Investmentfonds der SICAV, differenziert werden. Dabei werden die Kundenmittel in einen diesem Anlagefonds gemäß den Anlagevorschriften des Einzelfonds angelegt.

Sollte die Kapitalanlagegesellschaft zahlungsunfähig werden, bleibt das Investmentvermögen intakt. Bei den ausländischen Kapitalanlagen, die durch den SICAV Zusatz erkennbar sind, handelt es sich um Kapitalgesellschaften, die für jeden Einzelfonds eine neue, nachgeordnete Kapitalgesellschaft errichten. Die Kapitalerhöhungen erfolgen in Abhängigkeit vom Mittelzufluss bzw. -abfluss.

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