Geschlossene Fonds Stiftung Warentest

Abgeschlossene Fonds Stiftung Warentest

Aber sie helfen den Kunden nicht, kritisiert die Stiftung Warentest. Die Stiftung Warentest hat sich die neuen Merkblätter für Fonds angesehen. Eine Warnliste der Stiftung Warentest soll Orientierung geben. Die Geschlossenen Fonds werden von den Verbraucherschutzverbänden als risikoreiche Anlage betrachtet. Die neuen Informationsblätter für die Fonds sind unzureichend.

Abgeschlossene Fonds

Nähere Angaben hierzu entnehmen Sie bitte unserer Erklärung zum Datenschutz. Bei den Geschlossenen Fonds handelt es sich um Investitionen in Unternehmen wie z. B. Liegenschaften, Schiffe oder Umweltprojekte. Selbst wenn Sie vom Anlageobjekt eines Dienstleisters überzeugt sind, sollten Sie niemals mehr als 5 % Ihres Anlagevermögens in geschlossene Fonds investieren, um das Risiko zu streuen.

Unsere Investmentwarnliste zeigt Ihnen, vor welchen Fonds wir in den letzten zwei Jahren warnten. Der vorliegende Beitrag ist nützlich. 89 Benutzer empfinden dies als nützlich.

Stiftung Warentest empfiehlt Verwarnung | Haus, Grundstück und Wohnung

Die Stiftung Warentest hat in ihrer Dezemberausgabe derzeit 58 geschlossene Fonds geprüft. Die 40 Offerten erfüllten nicht die wesentlichen Voraussetzungen und scheiterten am Vergleich. Während der Ermittlungen hatten bereits 36 Fonds die Vorabprüfung nicht bestanden, weil ihre Errichtung sie für Investoren viel zu risikoreich macht. Weitere 4 der verbleibenden 22 Fonds sind "unzureichend".

Unter den 58 Fonds im Testfall erfüllten zwei Dritteln nicht die Grundvoraussetzungen für ein tragfähiges Finanzierungskonzept, weil sie beispielsweise mehr als 20 Prozent ihrer Investitionssumme für die Investitionskosten der Investmentgesellschaft von den Investoren abrechneten. Bester Fonds der Studie ist die "befriedigende" FHH Immobilie 12 studieren & leben, mit der Sie 50.000 EUR oder mehr in Studentenwohnungen in Hamburg und Frankfurt am Main investieren können.

Alleine im ersten Semester 2012 haben Investoren mehr als 733 Mio. EUR in langfristige geschlossene Fonds für Immobilien-Projekte in Deutschland investiert. Diese Fonds legen in Büro- oder Wohngebäude, Seniorenresidenzen, Hotelanlagen oder Warenhäuser an. Ein geschlossener Fonds kann bei geringeren Mieterträgen oder Leerstand schief gehen. Stiftung Warentest empfiehlt, nur dann in geschlossene Investmentfonds zu investieren, wenn man reich ist und bei Bedarf auch den Wegfall des Investments mitmachen kann.

Waren-Test: Die Ware: Abgeschlossene Investmentfonds oft risikoreich

Lediglich acht Fonds wurden mit dem Qualitätsrating "befriedigend", zehn weitere mit "ausreichend" bewertet, wie die Fachzeitschrift "Finanztest" in ihrer aktuellen Auflage mitteilt. Keine Fonds mit "sehr gut" oder "gut" bewertet. Abgeschlossene Fonds sind für die Alterssicherung und für Kleinanleger nicht geeignet. Die Vereinigung Geschlossener Fonds (VGF) hat einige der Produkttestkriterien in Frage gestellt und auf eine gute Performance hingewiesen.

Abgeschlossene Fonds legen über zehn oder mehr Jahre hinweg mehrere Mio. EUR in ein oder mehrere Bauvorhaben wie z. B. Bürohäuser, Hotelanlagen, Einkaufszentren oder Wohnhäuser an. In der ersten Jahreshälfte 2012 wurden in Deutschland 733 Mio. EUR eingeworben. Im Gegensatz zu Offene Immobilienspezialfonds sind die Investoren Aktionäre und sind während der Fondslaufzeit an den Fonds geknüpft.

Für knapp die Hälfe der geprüften Fonds waren mehr als 10 vom Hundert der Anlagesumme zum Zeitpunkt der Investition nicht klar, in welche Objekte das Kapital einfließt. Aufgrund des großen Gefährdungspotenzials haben die Experten des Produkttests diese sowie Fonds, die mehr als 50 prozentig das benötigte Kapital über Darlehen finanziert haben, aussortiert.

Weitere wesentliche Bewertungskriterien waren die Zuverlässigkeit der Mieterträge, das Quotient aus Darlehensanteil und Rückzahlung sowie die einmaligen Kosten, die die Fondsgesellschaften zunächst von den Investoren erheben. Der Fonds mit der besten Performance investierte rund 30 Mio. EUR in zwei Wohnhäuser für Studierende in Hamburg und Frankfurt.

Die Wohnraumknappheit in den Hochschulstädten habe zu hohen Mietpreisen geführt, der Mieter sei zahlungsfähig und eine Stiftung habe die garantierte Miete gesichert. Laut einer Untersuchung des VGF haben bis 2010 rund 85 % der abgeschlossenen Investmentfonds mit inländischen Immobilien einen Wertzuwachs für Investoren generiert. 15% hätten einen Verlust gemacht.

VGF-Geschäftsführer Eric Romba sagte auch, dass Fonds mit mehr als 50 prozentigem Eigenkapital mehr Erfolg hätten als die anderen. Infolgedessen war es "zweifelhaft", dass "Finanztest" die Übererfüllung dieser 50-prozentigen Quote zu einem K.o.-Kriterium gemacht hatte.

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