Festverzinsliche Geldanlage

Festzinsanlage

Anleger gehen bei festverzinslichen Anlagen ein geringeres Risiko ein als bei anderen Anlagen. Diese gelten als sichere Investition. Deshalb werden sie auch als "festverzinsliche Wertpapiere" oder "verzinsliche Wertpapiere" bezeichnet. Die festverzinslichen Wertpapiere gehören in jedes Depot. Wissenswertes über festverzinsliche Wertpapiere mit hohen Zinsen als Anlage.

Welches sind die Festzinsanlagen?

Festgeldanlagen sind mittel- bis langfristig angelegte Anlagen, bei denen ein fester Zinssatz über einen bestimmten Zeitabschnitt investiert wird. Der Anlagezeitraum schwankt in der Regel noch zwischen einem und zehn Jahren. Die Banken honorieren diese Eigenkapitalbindung mit einem Zinssatz, der höher ist als zum Beispiel für Tagesgelder. Daneben gibt es Festgeldanlagen, die einmal im Jahr auf das Bezugskonto verzinst werden.

Entsprechend sind Zinseinnahmen steuerpflichtig. Im Regelfall werden sie von Körperschaften, Kooperativen, Wirtschaftsverbänden, Personengesellschaften oder Gesellschaften mit Wohnsitz im Inland mit einer vergleichbaren Gesellschaftsform nicht akzeptiert. Der Kredit wird nach dem Auslaufen der Zinsbindungsvereinbarung nicht zwangsläufig ausbezahlt, sondern in der Regel als Spargeldanlage mit einer dreimonatigen Frist fortgesetzt.

Will man nach dem Auslaufen der Zinsbindungsvereinbarung über das Gesamtguthaben veräussern, muss man deshalb drei Monaten vor Ende der Laufzeit eine Kündigungsfrist einhalten. Eine Gutschrift der Zinszahlungen findet in der Regel nach zwölf Kalendern oder am Ende eines Kalenderjahres statt. Die Verzinsung kann in der Regel innerhalb von zwei Wochen veräußert werden. Nicht abgehobene Zinszahlungen werden der Spareinlage hinzugerechnet.

Bei den Sparbriefen handelt es sich um festverzinsliche Investmentprodukte, die in Gestalt von Namensobligationen emittiert werden. Normalverzinsliche Sparbriefe: Die Normalverzinsliche Sparanleihe erwirbt der Investor zum Nominale. Der aufgelaufene Zins wird einmal im Jahr (!) auf das Konto zurückerstattet und steht dem Auftraggeber frei zur Verfügug. Am Ende der Laufzeit werden sie zum Nominalwert zurückgezahlt.

Zinseinnahmen sind steuerpflichtig. Abgegrenzte Sparbriefe: Auch die Verzinsung der Sparbriefe wird zum Nominalwert ausgegeben. Im Gegensatz zum normal verzinslichen Sparbuch werden die jährlichen Erträge jedoch nicht ausbezahlt, sondern dem Sparbuch angerechnet und anschließend ebenfalls verzinst. Bei Fälligkeit wird der Nominalwert des Sparbriefes zuzüglich Zins und Zinseszins (über Nennwert) zurückgezahlt.

Zinserträge werden grundsätzlich im Jahr der Verteilung, d.h. bei Fälligkeit, besteuert. Diskontierter Sparbrief: Ein diskontierter Anleihebrief wird zum so genannten Geldwert (unter Nennwert) emittiert, während die Tilgung am Ende der Laufzeit zum Nominalwert vorgenommen wird. Die Barwertberechnung ergibt sich aus dem Nominalwert abzüglich Zinseszinsen. Beispiel: Der Nominalwert des Sparbriefes liegt bei 5.000 EUR.

Bei der Begebung des diskontierten Sparbuchs bezahlt der Investor nur den aktuellen Wert von 4.735,94 EUR. Er bekommt nach zwei Jahren den Nominalwert des Sparbuchs (zum Nennwert) - in diesem Falle 5.000 EUR - von der Hausbank zurück.

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