Risikoklassen

Gefahrenkategorien

Zur Beurteilung, ob das Finanzinstrument für Privatanleger geeignet ist, werden Finanzprodukte in Risikoklassen eingeteilt. Welche Risikoklassen gibt es für einzelne Anlageprodukte? In welche Risikoklassen eines Anlegers wird unterteilt und inwieweit beeinflusst die Risikobereitschaft die zu wählende Anlagestrategie? Nach den Klassifizierungsregeln werden Medizinprodukte in vier Risikoklassen eingeteilt: IIa, IIb und III (je nach Anwendungsrisiko).

Welche Risikoklassen gibt es?

Welche Risikoklassen gibt es? Gemäß WpHG sind Finanzdienstleistungsunternehmen dazu angehalten, die Eignung und Zweckmäßigkeit eines Anlagevorschlages für den Anleger in einem persönlichen Gespräch zu erörtern. Zur Beurteilung, ob das Finanzierungsinstrument für private Anleger geeignet ist, werden die individuellen Finanzierungsprodukte von Kreditinstituten in sogenannte Risikoklassen eingeteilt. Mit Hilfe der Risiko-Klasse wird festgestellt, ob die Investitionsrisiken mit der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit, dem Anlagehorizont, den Investitionszielen sowie den Erkenntnissen und der Erfahrung des Investors in Einklang stehen.

Jedes Kreditinstitut klassifiziert Wertschriften und andere finanzielle Produkte nach eigenen Angaben, da es keine einheitlichen Klassifizierungen gibt. Die Einteilung der Risikoklassen spiegelt das Zauberdreieck der Anlage wider; jedes Investmentprodukt hat ein gewisses Maß an Sicherheiten, Ertrag und Liquiditätsausstattung. Wer eine hohe Anlagerendite will, muss bei der Anlage seines Geldes die entsprechenden Gefahren in Kauf nehmen. Denn wer eine hohe Anlagerendite will, muss diese einkalkulieren.

In der Regel gibt es drei bis zehn verschiedene Risikoniveaus, die meisten Finanzinstitutionen unterteilen Wertschriften und Finanzanlagen in fünf Kategorien, darunter so: Welcher Investor sollte in welche Risikokategorie einsteigen? Die Konsumenten müssen ihre Renditeerwartungen und individuelle Bedürfnisse mit den Investitionsrisiken vergleichen. Investoren mit dem höchsten Sicherheitsbedarf kommen in die niedrigste Risikokategorie.

Wenn Sie nur in diese Risikokategorie anlegen wollen, legen Sie auch während der Anlagedauer großen Wert auf eine vollständige Kapitalerhaltung. Diese sind konservativ und nehmen niedrige Zinsen in Kauf. Auch beim Kauf von Produkten der Gefahrenklasse 2 geht es um die Schadenverhütung. Allerdings würden sie ein etwas höheres Renditerisiko tragen, so dass sie einkommensorientierte Investoren sind.

Der wachstumsorientierte Einleger liegt im mittleren Bereich, sowohl hinsichtlich seiner Risikobereitschaft als auch seiner Erwartungen an die zukünftige Anlagerendite. Investoren, die ein Finanzprodukt der Gefahrenstufe 4 erwerben, sollten sich der Auswirkung von Zins- oder Konjunkturschwankungen auf die Preise ihrer Wertpapiere bewusst sein. Als risikobereite Investoren schätzen sie überdurchschnittlich hohe Renditen.

Risiko-Klasse 5 ist für Händler und Börsianer reserviert, die durch viele Geschäfte maximale Gewinne anstreben. Dies sind spekulative Investoren, die einen totalen Verlust ihres Vermögens leicht aushalten. Der Risikoappetit, die Investitionsziele und das Wissen des Klienten müssen der Risikokategorie der angestrebten Investition entsprechen.

Die Risikofreudigkeit des Anlegers muss umso größer sein, je größer das Anlagerisiko ist. Das erhöhte Risikoniveau umfasst auch die Titel der unteren Risikoklassen. Einem Kunden, dessen Risikoappetit als niedrig klassifiziert wurde, ist es nicht gestattet, Titel mit höherem Risikoniveau zu kaufen. Die Kursverluste sind umso früher zu erwarten, je größer die Gefahrenklasse ist.

Der Bankkunde muss die Bank über Veränderungen seiner Lebensumstände informieren, die seine Bereitschaft zur Übernahme von Risiken beeinträchtigen. Schlussfolgerung: Die Risikoklassifizierung von Wertschriften und anderen Finanzanlagen ist von herausragender Wichtigkeit für die Klärung der Fragestellung, ob der Mandant investoren- und objektspezifisch betreut wurde. Diese ist im Anlageberaterprotokoll und in einem zusammen mit dem Investor erstellten Mandantenprofil festgehalten.

Im Falle von direkten Banken und Online-Brokern liegt es in der eigenen Verantwortlichkeit des Auftraggebers, seine Bereitschaft, Risiken einzugehen, richtig zu beurteilen. Private Anleger sollten die Beratung auf ihre Eignung hin überprüfen, um den Erwerb von Finanzierungsinstrumenten zu verhindern, die sie nicht kennen oder die allein das Einkommen des Anbieters von Finanzdienstleistungen erhöhen. Inhaltsangabe: Die Einteilung von Wertschriften und anderen Instrumenten in Risiko-Gruppen dient der Einschätzung, ob die Investition zum Klienten paßt.

Investmentberater sind gehalten, die Abschlüsse zu prüfen, um zu vermeiden, dass der Kunde unverhältnismäßig hohe Gefahren eingeht. Diese Risikokategorie spiegelt das Zusammenspiel von Ertrag, Risikobereitschaft und verfügbarer finanzieller Substanz wider. Risikoaverse Investoren dürfen keine Wertpapiere aus risikoreicheren Kategorien einkaufen. Kreditinstitute sind dazu angehalten, nur solche Instrumente zu vermitteln, die den Bedürfnissen und dem jeweiligen Anforderungsprofil des Auftraggebers gerecht werden.

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