Aussichtsreiche Zukunft

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Signal Iduna sieht Hapag-Lloyd als gutes Investment

Die Versicherungsgruppe Signal Iduna sieht ihr Engagement bei der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd als aussichtsreiches Investment. «Wir glauben, dass Hapag-Lloyd eine gute Zukunft hat», sagte Vorstandschef Reinhold Schulte am Montagabend in Hamburg. Deshalb wolle sich Signal Iduna bei der gegenwärtigen Neuordnung der Anteilsverhältnisse mit sieben Millionen Euro zusätzlich beteiligen. Insgesamt hätte Signal Iduna dann 180 Millionen Euro in die Reederei investiert, was einem Anteilsbesitz von 5,3 Prozent entspreche.

Die Versicherungsgruppe verwaltet ein Anlagekapital von 54 Milliarden Euro und erzielte damit im abgelaufenen Jahr eine Verzinsung von 4,1 Prozent. Sorgen bereitet Schulte die zunehmende Verschuldung der Staaten im Euroraum und die damit einhergehende abnehmende Bonität von Staatsanleihen. «Wir müssen uns fragen, ob wir unser Geld den Staaten geben können», sagte der Versicherungschef.

«Und ob die Staaten bereit sind, die notwendigen Schritte zu gehen.» Für die Signal Iduna stehe die Sicherheit der Anlagen an erster Stelle, vor der Rendite.

Die Versicherungsgruppe Signal Iduna habe ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr hinter sich, sagte Schulte weiter. Wie in der Branche insgesamt habe es auch bei der Signal Iduna Zuwächse in der Kranken- und in der Kompositversicherung (Schaden- und Unfallversicherung) gegeben. Die Lebensversicherung sei dagegen wegen des Verzichts auf Einmalbeiträge rückläufig gewesen.

Gegenwärtig beschäftigt sich die Signal Iduna vor allem mit der Eingliederung von rund 800 Mitarbeitern der Krankenversicherung Deutscher Ring, die sie übernommen hat. Die Gruppe beschäftigt damit in Hamburg rund 3700 Mitarbeiter, die auf mehrere Standorte verteilt sind. Die Signal Iduna strebe an, dass die Beschäftigten bald unter einem Dach arbeiten. Eine Entscheidung solle bis Ende März fallen.

dpa
, 16.02.2012